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Sonderworkshops

Prof. Dr. Franz Ruppert

Prof. Dr. Franz Ruppert ist Dipl. Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut in München. Seit 2000 ist die Psychotraumatologie der Hauptinhalt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit. Mit der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT) hat Prof. Ruppert eine innovative Methode zur Identitäts- und Traumatherapie entwickelt.

http://www.franz-ruppert.de/index.php/de/

Wer bin Ich? -Therapeutisches
Arbeiten mit der Anliegenmethode

In diesem Workshop werden Sie eine besondere Art der Aufstellungsarbeit kennenlernen, die von Prof. Dr. Ruppert entwickelte Anliegenmethode. Hierzu kann sich jede*r Teilnehmer*in im Vorhinein einen „Anliegensatz“ überlegen, welcher auf ein Whiteboard geschrieben wird. Für sämtliche Worte/Elemente des Satzes, kann er/sie eine Person aus der Gruppe auswählen, die mit diesem Wort/Element in Resonanz geht. Ist die Information, welche diese Person geben kann, ausgelotet, wird eine weitere Person für ein nächstes Wort/Element des Satzes ausgewählt usw. bis alle Worte/Zeichnungselemente des Anliegens repräsentiert sind.

Auf diese Weise ergibt sich ein differenziertes Bild der psychischen Struktur des Menschen, der für sich arbeitet. Es wird ein Ausschnitt aus seiner Biografie sichtbar und es werden in der Regel seine gesunden psychischen Anteile ebenso wie seine traumatisierten Anteile und seine Trauma-Überlebensstrategien erkennbar. Je nach Anliegen kann die Person in tiefe emotionale Prozesse kommen oder auf einer eher kognitiven Ebene neue Erkenntnisse und Einsichten über sich selbst gewinnen.

Die Anliegenmethode gewährleistet, dass durch die therapeutische Arbeit keine Retraumatisierungen stattfinden und die betreffende Person in dem ihr angemessenen Tempo selbstbestimmte Entwicklungsschritte hin zur Stabilisierung ihrer gesunden psychischen Strukturen machen.

Aufstellungsarbeiten können dabei helfen, Unbewusstes und Verdrängtes ins Bewusstsein zu bringen, innere Aufspaltungen zu erkennen und blockierte Gefühle zum Fließen zu bringen. Sie tragen dazu bei, sich aus symbiotischen Verstrickungen mit den Eltern oder Großeltern zu lösen und zu sich selbst zu kommen. Dadurch werden eine neue Qualität psychischer Stabilität und mehr Eigenständigkeit erreichbar.

Andrea Körsgen

geb. 1962, verheiratet, drei erwachsene Kinder Heilpädagogin, seit über 20 Jahren in  der Sozialtherapie tätig; Ausbildung in Gesprächsführung und Biographiearbeit am Bernhard Lievegoed Institut Hamburg; Mitglied in der Berufsvereinigung Biographiearbeit.

Carine Biessels

geb. 1980, Studentin der Medizin an der UWH, Diplom Abschluss Biographical Counselling 2009, Biography and Social Development Centre, GB. 2008 – 2013 Biographische Beratung und Kurse in Biographiearbeit am Emerson College, GB.

Anthroposophische  Biographiearbeit – ganz praktisch!

Ausgangspunkt  in der Biographiearbeit ist immer der individuelle Lebenslauf des Menschen. Dabei geht es vor allem um ein Bewusstwerden darüber  „Wer ich bin“  -  „Wie bin ich geworden“ -  und vor allem darum: „Wer will ich werden“; Insofern verstehen wir Biographiearbeit als Zukunftsarbeit!  

Im Workshop wollen wir mit verschiedenen kreativen Methoden einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten dieser Arbeit geben.

Tobias Schneider

B.A. Soziologie; studiert derzeit M.A. Ethik & Organisation an der Universität Witten/Herdecke. Befindet sich in Ausbildung zum Psychodrama-Praktiker und in der Tiefenökologie nach Joanna Macy. Gruppen sind für ihn wertvolle Orte, in denen Tiefe und Lebendigkeit gelebt werden und kollektive Heilung stattfinden kann.

Max Geuer

Studiert Philosophie, Politik & Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke. Dort lernte er unter anderen bei Prof. Arist von Schlippe und Anita von Hertel systemisches Coaching und Mediation. Das Circling entdeckte er auf einer Geburtstagsparty, beeindruckt durch die Tiefe der entstehenden Verbindung und das damit verbundene Vertrauen in den Prozess, machte er sich selbst auf den Weg diese Methode für sich zu gewinnen, weiterzuentwickeln und auch für andere fruchtbar zu machen.

Circling -
Die Kraft des Moments in  tiefer Begegnung entdecken

In der Gegenwart liegt die Kraft und ein Gewahrsein im Hier und Jetzt hilft uns dabei, sie für uns zu nutzen. Im Workshop lernen wir mittels des „Circling“, wie wir über unseren Körper als Ausgangspunkt und den Augenkontakt mit einem Gegenüber in eine tiefe Verbindung mit dem Moment, uns selbst und unseren Mitmenschen kommen können. Wir begeben uns auf eine Reise in tiefgründige Begegnungen und erleben einen Eindruck davon, was wohl der Philosoph Emmanuel Lévinas mit „Verantwortung für den anderen Menschen“ meinte.

Circling ist ein dynamischer, interpersoneller Prozess, der vor allem auf authentische Begegnung und ein hohes Gewahrsein im Moment setzt. In einer Art gemeinsamen Meditation wird die Aufmerksamkeit zunächst gezielt auf das persönliche Innenleben gerichtet; anschließend nimmt man intensiven Augenkontakt zu einem Gegenüber auf. Der eigene Körper im Hier und Jetzt dient als Ausgangs- und wiederkehrender Bezugspunkt für eine Reise in die Tiefen und Untiefen menschlicher Begegnungen. Eigene Verhaltensmuster werden ebenso deutlich bewusst, wie unsere Projektionen auf andere. In verschiedensten Übungen ist das Ziel von Circling, die Essenz und das Potenzial aller Beziehungen zu erforschen und letztendlich die Erfahrung von tiefgründiger, zwischenmenschlicher Begegnung zu machen.

Agnes Hardorp

Geb. 1959 in Hamburg, wurde 17-jährig mit Steiners Werk vertraut, machte ein Diplom in Kodaly Musikpädagogik, ein Magister in Geschichte und studierte Eurythmie. Sie gab freischaffend Gesangskurse, sang solistisch in Kirchen und in einem professionellen Kirchenchor, leitete einen Kirchenchor und begleitete Sänger am Klavier bei diversen Auftritten. Im Rahmen ihres Gesangsunterrichts wurde ihr die Wichtigkeit der Alexandertechnik für die Konzentration und der Eurythmie für die innere Beweglichkeit deutlich. Nach 25 Jahren intensiven meditativen Strebens hat sie seit 2002 mit Hilfe eines Kraftortes in Südfrankreich die eigentliche Vertiefung ihrer Meditationspraxis erfahren. Sie gibt seit 2004 zusammen mit Thomas Mayer Kurse zur anthroposophischen Meditation.

Thomas Mayer

Geb. 1965 in Kempten, Besuch des Gymnasiums und Ausbildung als Bürokaufmann, Vater von zwei Söhnen, 1988 Mitbegründer von Mehr Demokratie e.V. und 20 Jahre mit dem bundesweiten Aufbau der Bewegung für Direkte Demokratie beschäftigt, 1993 bis 1995 Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens "Mehr Demokratie in Bayern", bis 2001 Büroleiter bzw. Geschäftsführer von Mehr Demokratie e.V., 1997 bis 2001 Bürgerbegehren "Unser München aus der Schuldenfalle", Volksbegehren "Mehr Demokratie in Hamburg" 1998, "Mehr Demokratie in Thüringen" 2000 und"Faires Wahlrecht in Hamburg" 2004, ab 1997 Konzeption und Vorbereitung von Regiogeldern, ab 2002 Mitwirkung beim Start des Chiemgauers und des bundesweiten Regiogeld e.V., bis 2006 Gesellschafter des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE, seit 2004 zusammen mit Agnes Hardorp Kurse in Anthroposophischer Meditation, ab 2013 Kampagnenleitung der Schweizer Vollgeld-Initiative, mehrere Buchveröffentlichungen.

https://www.anthroposophische-meditation.de/

Einführung in anthroposophische Meditation und Lösung von seelischen Blockaden

Wir machen einführende Meditationsübungen mit Gegenständen und Worten und beziehen das Wahrnehmen von unseren Chakren und aurischen Umräumen mit ein. Am Körper arbeiten wir mit der Alexandertechnik, die es uns ermöglicht, uns sowohl aurisch auszudehnen sowie präsenter im Leib zu sein. Danach meditiert es sich ganz anders. Wir werden am Ende des Nachmittags Übungen zur Lösung von seelischen Blockaden in Kleingruppen machen.

Jan Willenbacher

Mein Name ist Jan Willenbacher. Ich praktiziere Quan Dao seit 2000 und unterrichte seit 2007. Das Training ist für mich wie eine Reinigung und ein Aufladen und auch wenn ich noch nicht ganz genau weiß, was da mit mir passiert, kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich mich nach dem Training fast immer gut fühle. Ich bin freiberuflicher Musiker und spiele Konzerte sowohl allein als Singer/Songwriter als auch mit meiner Band einKlang. Viele Aspekte der Musik sind von meinem Weg als Kampfkünstler inspiriert. Ich freue mich sehr auf einen schönen Workshop mit euch!

www.quandao.de

EINFÜHRUNG IN DAS QUAN DAO KUNG FU

Quan Dao bedeutet übersetzt "Der Weg zur Quelle" und Kung Fu "Harte Arbeit auf lange Zeit". Wir arbeiten mit dem Kampf als Kunst, die uns mit unseren eigenen Themen konfrontiert. Was kann ich in der Auseinandersetzung mit meinem Gegenüber über mich lernen? Was passiert eigentlich mit mir, wenn Angst oder Wut aufsteigt? Wie gehe ich mit meinen Konflikten um? Wie findet mein Ausdruck einen Weg sichtbar zu werden? Wir werden keine Fragen beantworten. Aber vielleicht wirbelt die Bewegung neue Ideen auf und wir können uns in einem neuen Kontext beobachten. In den alten Kampfkünsten gibt es keine Trennung zwischen Körper und Geist. Wir begeistern den Körper und verkörpern den Geist. Wenn ich beweglicher und vitaler auf physischer Ebene werde, dann hat das auch eine erfrischende Wirkung auf den Geist. Wir wollen uns gemeinsam bewegen und innerhalb eines geschützten Rahmens mit einer homöopathischen Dosis Gewalt arbeiten. Dabei achten wir auf einander, gehen respektvoll mit unserem Gegenüber und uns selbst um. Der Workshop setzt keine besonderen Fähigkeiten vorraus. Ich wünsche mir, dass alle Teilnehmer*innen mit Bewegungsfreude und Offenheit dabei sind. Das Training findet barfuß statt.

SARAH STRATHMANN

Sarah Strathmann ist 30 Jahre alt, staatlich anerkannte Sozialpädagogin mit Ausbildung zur Beraterin für LeiSee –
körperorientierte Bewusstseinsarbeit. Sie gibt Seminare und Coachings in denen sie ihre schamanischen Erfahrungen, die LeiSee Inhalte und eigene Ansätze zusammenführt.

Zeig Dich, Selbst!

In unserem hektischen Alltag mangelt es uns oft an innerer Ruhe um inne zu halten und hinzuhören und zu sehen, wie es uns geht, was uns bewegt und wer wir unter all den Gedanken und Gefühlen wirklich sind. Fehlt uns die Verbindung zu uns selbst, kann das Leben z.B. leer, unzufrieden stellend oder freudlos erscheinen. Vielleicht langweilen wir uns, sind überbeschäftigt oder streben ständig ins Gestern oder Morgen. Oft fällt es uns dann auch schwer uns anderen wirklich offen zu zeigen aus Angst vor Verletzung. Gelingt es uns dann plötzlich anzuhalten, liebevoll für uns selbst da zu sein und uns wieder selbst wahrzunehmen, dann kann uns das fast wie Magie erscheinen: Die Zeit dehnt sich aus, unsere Wahrnehmung wird tiefer, unsere Potentiale werden deutlich und wir wissen wieder, dass wir auf unser selbst vertrauen können. Da der Verstand uns oftmals genau diese Begegnung mit uns selbst verstellt, möchte ich euch mit einem bunten Sammelsurium an Körper- und Meditationsübungen sowie schamanischen Techniken einen Raum bieten, euch selbst mit wachem Interesse wahrzunehmen und auszudrücken und auch einander wahrhaftig und offen zu begegnen. 
Ich freue mich auf euch!

Samuel Núñez

Samuel Núñez ist Schauspieler, Regisseur und Dozent mit den Schwerpunkten Physisches Theater und emotionaler Ausdruck. Ausgebildet in Santiago de Chile, ist er heute in Katalonien und Deutschland tätig.

www.samuelnunez.de

The Poetry of Movement

Während dieses Workshops erforschen wir den Körper als Instrument kreativen Ausdrucks.  Anhand von Übungen aus der Welt des interdisziplinären Körpertheaters können wir Bewegung und Stille als Grundlagen von Kreativität erfahren. Wenn der Körper uns hilft, ganz ins Hier und Jetzt einzutauchen, kann aus diesem Zustand des Präsent-Seins heraus etwas gänzlich Neues und oft für uns selbst Überraschendes entstehen.

Themen / Übungen sind u.a.:

Achtsamkeit in Bewegung (Körperbewusstsein & Präsenz)

Flow of Movement (Einheit von Körper & Geist in der Bewegung)

Resonanz der Bewegung & Synchronizität (Kommunikation der bewegten Körper)

Emotionale Kommunikation durch den Körper

Hannah E. Rosenthal

Assistenzärztin in der Psychiatrie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Ausbildung als Traumatherapeutin am Institut für Traumatherapie Oliver Schubbe in Berlin, Studium der Humanmedizin an der Charité Berlin

Traumaarbeit? - verstehen, anwenden, erfahren

In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam dem Thema „Traumatherapie“ nähern. Was für Menschen kommen da zu uns in die Praxis und wünschen sich Hilfe zum Umgang mit ihren traumaassoziierten Symptomen? Wie unterscheiden sie sich von anderen Patienten? Welche Ansätze und Ideen gibt es zur Behandlung von Menschen mit Traumafolgestörungen? Woher kann ich wissen, welche Technik für welchen Menschen die richtige ist? Wie kann „Traumatherapie“ auch mir selbst helfen?
Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden wir in diesem Workshop gemeinsam erarbeiten. Dafür wollen wir verschiedene Methoden selbst erproben und hierbei abwechselnd die Therapeuten- und Patientenrolle einnehmen.
Dieser Workshop enthält einen hohen Anteil an Selbsterfahrungselementen. Bitte nehmt, im Sinne der Gruppe, nur daran Teil, wenn ihr darauf Lust habt und neugierig seid.

Achim Weiser

Achim Weiser, verheiratet, 2 Kinder; Gestalttherapeut, tiefenpsychologischer Psychotherapeut, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für anthroposophische Psychotherapie.

Meine innere Familie

Ab und an wundert sich der Eine oder die Andere mit zeitlichem Abstand: was habe ich da getan? Wie konnte das passieren? In gewissen Situationen können einem „die Pferde durchgehen“ oder man/frau war zu lange der einfühlsame Zuhörer o.ä. Im Nachhinein kann es einem vorkommen, dass da ein Teil in unserer Seele das Heft in die Hand genommen hat, der wie ein „Kopfbewohner“ oder „Einflüsterer“ das Handeln bestimmte. Manche sprechen hier von „Teilpersönlichkeiten“  wie z.B. dem „inneren Kritiker“, dem „Katastrophenspezialisten“, dem „inneren Kind“, dem „Verbannten“… Gut ist es, wenn unser Ich wie ein „Parlamentspräsident“ die verschiedenen Teile im Blick hat, sie ggf. zu Wort kommen lässt, so dass sich eine gute Zusammenarbeit einstellt.

Nach einer Einführung werden wir die verschiedenen Teile der inneren Familie skizzieren und herausfinden: welcher Teil braucht aktuell am meisten Unterstützung von unserem Ich? Achtsamkeitsübungen, Skulpturen und kleine Meditationen werden uns dabei helfen, ehrlicher und liebevoller mit sich umzugehen. Wichtig ist mir, Ernstes und Leichtes in einer Balance zu halten.

Elmar Vogt

Elmar Vogt, Entwicklung und Bau elementarer Klangkörper, langjährige musiktherapeutische Arbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern (Kinderklinik, integrativer Kindergarten, eigene Praxis), basierend auf der Achtsamkeitspraxis nach Thich Nhat Hanh, Fortbildungstätigkeit für Fachkräfte in sozialen Arbeitsfeldern

www.klang-bewegung.de

Achtsamkeitsbasierte Musiktherapie mit dem Klangboot

Die Arbeit mit dem Klangboot verbindet eine integrative, körperzentrierte Klangtherapie mit dem Angebot eines vertrauensvollen Vor- und Nachgesprächs (auf der Grundlage der Achtsamkeitspraxis nach Thich Nhat Hanh) zu einer ganzheitlichen heilenden Erfahrung. Der Schwerpunkt in diesem Workshop liegt auf dem Erleben einer Klangbootfahrt in der Gruppe.

Das Klangboot ähnelt einem Holzboot, in das man sich legen kann. An der Unterseite des Bootes sind 22 Saiten gespannt, die alle, wie bei einem Monochord, auf denselben Grundton gestimmt sind. Beim Spiel der Saiten erklingt auf der Basis eines stabilen Grundtones ein reicher Gesang von Obertönen. Das Klangboot ist freischwingend aufgehängt.

Einsatz findet das Klangboot sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting mit Kindern und Erwachsen. (z.B. in der Onkologie, mit behinderten Menschen, in Kindergarten oder Schule, im Hospiz, in der integrativen Therapie mit Familien …)

Zur Einstimmung auf die Klangbootfahrt werde ich Ihnen die Entwicklungsgeschichte des Klangbootes im Kontext weiterer Klangkörper vorstellen. Anschliessend werden wir gemeinsam das Klangboot und seine Wirkweise spielerisch erforschen. Unterstützt durch die Präsenz der Gruppe werden wir dann alle die Möglichkeit haben, Klangboot zu fahren. Abschliessend werden wir in einem achtsamen Austausch die Gelegenheit haben, das Erlebte zu teilen und zu reflektieren.

Mari Sawada

1965 in Japan geboren, seit 1990 in NRW. Sexualcoach und Frauenmasseurin. Workshops für Frauen und für Paare in Sexualität sowie Seminare in transparenter, achtsamer Kommunikation.

www.marisawada.com

1957 in NL. Seminarleiter Intuitive Kommunikation und Intuitives Coaching im in- und Ausland. Kurse und Retreats für Paare zusammen mit Mari Sawada.

 www.thomas-pedroli.com

Weibliche und männliche Sexualität -wie finden wir zueinander?

Frauen kommen vom Venus, Männer vom Mars, heißt es. Wie finden wir interplanetarisch zueinander? Männer  wollen schnelle Entladung und Frauen slow Sex mit Kerzenlicht und Duftlampe? Was bereitet mir Lust und was wirkt abtörnend? Wie kommunizieren wir miteinander, wenn der Mann gleich körperlich werden will, und die Frau erst eine Aussprache und seelische Nähe braucht?

Was wünsche ich mir als Frau, als Mann in einer sexuellen Begegnung? Extase, Verschmelzung, Stressabbau, Geborgenheit?

Was sind meine bisherigen Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und wie wirken sie auf mein Sexualleben? Frauen sind öfters in der Vagina verletzt und verschließen sich dort, Männer hingegen im Herzen. Gibt es irgendwelche Tabus, Verbote, Schamgefühle, die mir im Wege stehen, froh und frei in meiner sexuellen Kraft zu sein?

Und wie steht es mit dem Orgasmus? Wie wichtig ist er für mich? Und was ist das eigentlich? Wie können sich männliche und weibliche Lustwellen organisch und harmonisch zusammen weben?

In unserem Workshop möchten wir gern mit dir diese Fragen erforschen und dir auch Anregungen und Handwerkzeuge zur Kommunikation - verbal wie körperlich - mitgeben.

Agnes Hardorp

Geb. 1959 in Hamburg, wurde 17-jährig mit Steiners Werk vertraut, machte ein Diplom in Kodaly Musikpädagogik, ein Magister in Geschichte und studierte Eurythmie. Sie gab freischaffend Gesangskurse, sang solistisch in Kirchen und in einem professionellen Kirchenchor, leitete einen Kirchenchor und begleitete Sänger am Klavier bei diversen Auftritten. Im Rahmen ihres Gesangsunterrichts wurde ihr die Wichtigkeit der Alexandertechnik für die Konzentration und der Eurythmie für die innere Beweglichkeit deutlich. Nach 25 Jahren intensiven meditativen Strebens hat sie seit 2002 mit Hilfe eines Kraftortes in Südfrankreich die eigentliche Vertiefung ihrer Meditationspraxis erfahren. Sie gibt seit 2004 zusammen mit Thomas Mayer Kurse zur anthroposophischen Meditation.

Thomas Mayer

Geb. 1965 in Kempten, Besuch des Gymnasiums und Ausbildung als Bürokaufmann, Vater von zwei Söhnen, 1988 Mitbegründer von Mehr Demokratie e.V. und 20 Jahre mit dem bundesweiten Aufbau der Bewegung für Direkte Demokratie beschäftigt, 1993 bis 1995 Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens "Mehr Demokratie in Bayern", bis 2001 Büroleiter bzw. Geschäftsführer von Mehr Demokratie e.V., 1997 bis 2001 Bürgerbegehren "Unser München aus der Schuldenfalle", Volksbegehren "Mehr Demokratie in Hamburg" 1998, "Mehr Demokratie in Thüringen" 2000 und"Faires Wahlrecht in Hamburg" 2004, ab 1997 Konzeption und Vorbereitung von Regiogeldern, ab 2002 Mitwirkung beim Start des Chiemgauers und des bundesweiten Regiogeld e.V., bis 2006 Gesellschafter des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE, seit 2004 zusammen mit Agnes Hardorp Kurse in Anthroposophischer Meditation, ab 2013 Kampagnenleitung der Schweizer Vollgeld-Initiative, mehrere Buchveröffentlichungen.

https://www.anthroposophische-meditation.de/

Einführung in anthroposophische Meditation und Lösung von seelischen Blockaden

Wir machen einführende Meditationsübungen mit Gegenständen und Worten und beziehen das Wahrnehmen von unseren Chakren und aurischen Umräumen mit ein. Am Körper arbeiten wir mit der Alexandertechnik, die es uns ermöglicht, uns sowohl aurisch auszudehnen sowie präsenter im Leib zu sein. Danach meditiert es sich ganz anders. Wir werden am Ende des Nachmittags Übungen zur Lösung von seelischen Blockaden in Kleingruppen machen.

ARTEMIS ZIMT

Artemis ist Musikerin, Priesterin, Raumhalterin, Waldhexe, Possibility Manager, Authentizität-sucherin und kreative Visionärin. Sie hütet einen Mondtempel in der ZEGG Gemeinschaft und macht bald eine Tempeltour durch verschiedene Projekte und Gemeinschaften.

DER KRAFT DER ZYKLEN-  DEN INNEREN KOMPASS ENTDECKEN FÜR ALLE GESCHLECHTSIDENTITÄTEN

Konventionelle kapitalistische Kultur bewegt sich vielfach in linearen Modellen von endlosem Wachstum: größer, besser, schneller, höher, weiter! An diesem Punkt in der menschlichen Geschichte können das jedoch unser Planet, unser Geld- und Arbeitssystem, unsere Beziehungen, Gesundheit und die sozialen Strukturen nicht mehr ertragen. Jetzt reicht's! Ein Schlüssel zur effektiven Veränderung liegt in den subtilen (und manchmal nicht so subtilen) zyklischen Impulsen in unseren physischen und energetischen Körpern. Geburt, Wachstum, Verfall und Tod, sowie Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind Teile unseres Lebens, ob wir uns darüber bewusst sind oder nicht. Diese Phasen bieten uns einen inneren Kompass für unsere kreativen Energien an, um uns durch diese herausfordernden Zeiten zu navigieren. In diesem Workshop geht es darum, diesen Kompass wieder zu entdecken. Durch Bewegung, systemische Konstellation, Vision, Reflexion und Austausch erforschen wir unsere eigene Natur und eignen uns die Kraft unserer natürlichen Rhythmen wieder an - für uns, für unsere Beziehungen und für die Schaffung von gesünderen Systemen und eines gesünderen Planeten.

DR. MED GESINE GÖRING-HASCHEMIAN

Seit 1986 Balintgruppenleiterin, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Schwerpunkte: Psychosomatik, Katathym-imaginative Psychotherapie, Focusing (Körpertherapie), Paar- und Familientherapeutin (Ausbildung bei Prof. Eberhard Richter), Symbol- und Traumarbeit (u.a. mit konkreten Symbolen), systemische Therapie.

TRAUMARBEIT - BRIEFE DER SEELE

Hast du schon mal Post bekommen? Erzählt dir ein Brief nicht eine Geschichte vom Erleben eines Gegenübers und gibt dir Einblicke in sein Selbst? In diesem Workshop wollen wir uns auch mit Briefen beschäftigen, aber den Briefen, die uns unser Unbewusstes tagtäglich im Schlaf sendet, mit dem Träumen. Wir wollen diese Seelenbilder mit Hilfe des katathymen Bilderlebens auf eine neue Art und Weise sehen und deuten lernen. Auf diese Art, werden wir uns nicht rein kognitiv mit Traumbildern auseinandersetzen, sondern Sie unmittelbar erleben. Wir werden im Hier und Jetzt weiterführen, was durch den Traum im Schlaf angeregt wurde.

Kailash von Unruh & Uli Markowiak

Kailash von Unruh, Dipl. Psychologin, Psychodrama-Leiterin, Beraterin, Coach

www.personal-in-Veränderung.de

Uli Markowiak, Dipl. Volkswirt, Psychodrama-Leiter,
Supervisor, Berater, Coach

www.koelnteam.de

SCHLÜSSELMOMENTE IN MEINEM LEBEN

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber
vorwärts gelebt werden“
(Sören Aabye Kierkegaard)

Psychodrama ist ein aktionsorientiertes Verfahren, das von dem Arzt und Psychotherapeuten Jakob L. Moreno in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Situationen und das Erleben Einzelner werden räumlich, lebendig spontan dargestellt. Das schafft die Grundlage für ganzheitliche Erkenntnis- und Entwicklungsprozesse.

Wir möchten Euch einladen, mit uns gemeinsam zu erforschen, ob es Schlüsselmomente in Eurem Leben gab, die vielleicht für den weiteren Verlauf prägend oder richtungsweisend waren. Welchen Sinn haben diese Momente und die daraus folgenden Entscheidungen für Euch in der Rückbetrachtung gemacht? Und was könnt Ihr für Euren weiteren Lebensweg daraus mitnehmen? Anhand dieser und weitere Fragen möchten wir das Verfahren Psychodrama verdeutlichen
und erlebbar machen.

Marion Weber

Das Interesse an Menschen und den Wunsch nach tiefer Begegnung begleitet mich durch mein ganzes privates und berufliches Leben. Dem folgend studierte ich Psychologie und wurde Systemische Therapeutin und Familientherapeutin (DGSF) und Psychodramatherapeutin. Um das Verständnis für Menschen zu vertiefen machte ich eine Weiterbildung in Psychodynamischer Imaginativer Traumatherapie nach Frau Reddemann (PITT). Abgerundet habe ich meine Kompetenzen durch spirituelle Einflüsse verschiedener Traditionen. All dies möchte ich in meinen Workshop einfließen lassen und tiefe, authentische Begegnungen ermöglichen.

Transparente Kommunikation

Transparente Kommunikation ist eine Lebenshaltung, die auf spirituellen Grundsätzen beruht.
Ziele sind:
1. Den eigenen Erfahrungsinnenraum transparent zu machen und mit seinen Gefühlen da zu sein und sie in den Kontakt zu bringen.
2. Die Perspektive des anderen einzunehmen. Langfristig ist das Ziel, nicht darüber zu SPRECHEN, was wir fühlen, sondern gegenseitig zu FÜHLEN, was wir fühlen.
3. Das Transpersonale miteinbeziehen.
Es ist keine Therapieform, kann aber in therapeutischen Kontexten eingesetzt werden als neue Form des Miteinander mit tiefem Zuhören, Einfühlen und authentischem Da-Sein.
Das tiefe Zuhören findet mit dem Body-Mind-System statt, wobei der Körper genutzt wird als Resonanzraum für die eigene Erfahrungsinnenwelt und für die Erfahrungen und Gefühle des anderen.
In diesem Workshop liegt der Schwerpunkt auf dem Körper als Resonanzraum. Es wird geübt, wie wir in Resonanz mit unserem Körper auf das Gegenüber gehen können und wie wir dies dem Gegenüber transparent machen können. Der Hauptbestandteil sind Übungen in Dreiergruppen, in denen an eigenen Themen gearbeitet wird. Dieser Workshop lädt alle ein, die sich auf Selbsterfahrung einlassen möchten und sich in der Kleingruppe über persönliche Themen austauschen möchten, unter Einbezug von Feedback, um authentischer zu kommunizieren und dafür ebenfalls den Körper zu nutzen.

Mari Sawada

1965 in Japan geboren, seit 1990 in NRW. Sexualcoach und Frauenmasseurin. Workshops für Frauen und für Paare in Sexualität sowie Seminare in transparenter, achtsamer Kommunikation.

www.marisawada.com

Thomas Pedroli

1957 in NL. Seminarleiter Intuitive Kommunikation und Intuitives Coaching im in- und Ausland. Kurse und Retreats für Paare zusammen mit Mari Sawada.

 www.thomas-pedroli.com

Sexualität und Bewusstsein
Bist du da?

Es ist ziemlich einfach beim Sex weg zu schweben in Träumen und Fantasien. Allerdings ist dann die Frage, ob statt eine Begegnung nicht einfach eine „Selbstbefriedigung zu zweit“ stattfindet. Was braucht es um beim Sex tatsächlich in eine Begegnung zu kommen? Was heißt es, bewusst im Körper zu sein? Wir bieten Einführungen, Übungen, Austausch in einem geschützten Raum.

Agnes Hardorp

Geb. 1959 in Hamburg, wurde 17-jährig mit Steiners Werk vertraut, machte ein Diplom in Kodaly Musikpädagogik, ein Magister in Geschichte und studierte Eurythmie. Sie gab freischaffend Gesangskurse, sang solistisch in Kirchen und in einem professionellen Kirchenchor, leitete einen Kirchenchor und begleitete Sänger am Klavier bei diversen Auftritten. Im Rahmen ihres Gesangsunterrichts wurde ihr die Wichtigkeit der Alexandertechnik für die Konzentration und der Eurythmie für die innere Beweglichkeit deutlich. Nach 25 Jahren intensiven meditativen Strebens hat sie seit 2002 mit Hilfe eines Kraftortes in Südfrankreich die eigentliche Vertiefung ihrer Meditationspraxis erfahren. Sie gibt seit 2004 zusammen mit Thomas Mayer Kurse zur anthroposophischen Meditation.

Alexandertechnik
"hands-on"

Jeweils zwei Menschen können sich für eine Stunde eintragen. Die Alexandertechnik weitet das Erleben vom Umraum und von der eigenen Aura. Man ist danach ganz anders eingebettet im Raum, gleichzeitig ist man viel präsenter im Leib. Sie bietet somit eine gute Grundlage für alle möglichen künstlerischen Tätigkeiten sowie für die Meditation. Wir beginnen am Boden liegend und kommen dann zum Sitzen und Stehen. Die Arbeit geschieht hauptsächlich durch das eigene Denken und Vorstellen und beinhaltet leichte Berührung.

Kailash von Unruh & Uli Markowiak

Kailash von Unruh, Dipl. Psychologin, Psychodrama Leiterin, Beraterin, Coach

www.personal-in-Veränderung.de

Uli Markowiak, Dipl. Volkswirt, Psychodrama Leiter,
Supervisor, Berater, Coach

www.koelnteam.de

SCHLÜSSELMOMENTE IN MEINEM LEBEN

„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber
vorwärts gelebt werden“
(Sören Aabye Kierkegaard)

Psychodrama ist ein aktionsorientiertes Verfahren, das von dem Arzt und Psychotherapeuten Jakob L. Moreno in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Situationen und das Erleben einzelner werden räumlich, lebendig spontan dargestellt. Das schafft die Grundlage für ganzheitliche Erkenntnis- und Entwicklungsprozesse.

Wir möchten Euch einladen, mit uns gemeinsam zu erforschen, ob es Schlüsselmomente in Eurem Leben gab, die vielleicht für den weiteren Verlauf prägend oder richtungsweisend waren. Welchen Sinn haben diese Momente und die daraus folgenden Entscheidungen für Euch in der Rückbetrachtung gemacht? Und was könnt Ihr für Euren weiteren Lebensweg daraus mitnehmen? Anhand dieser und weitere Fragen möchten wir das Verfahren Psychodrama verdeutlichen
und erlebbar machen.

DR. MED GESINE GÖRING-HASCHEMIAN

Seit 1986 Balintgruppenleiterin, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Schwerpunkte: Psychosomatik, Katathym-imaginative Psychotherapie, Focusing (Körpertherapie), Paar- und Familientherapeutin (Ausbildung bei Prof. Eberhard Richter), Symbol- und Traumarbeit (u.a. mit konkreten Symbolen), systemische Therapie.

TRAUMARBEIT - BRIEFE DER SEELE

Hast du schon mal Post bekommen? Erzählt dir ein Brief nicht eine Geschichte vom Erleben eines Gegenübers und gibt dir Einblicke in sein Selbst? In diesem Workshop wollen wir uns auch mit Briefen beschäftigen, aber den Briefen, die uns unser Unbewusstes tagtäglich im Schlaf sendet, mit dem Träumen. Wir wollen diese Seelenbilder mit Hilfe des katathymen Bilderlebens auf eine neue Art und Weise sehen und deuten lernen. Auf diese Art, werden wir uns nicht rein kognitiv mit Traumbildern auseinandersetzen, sondern Sie unmittelbar erleben. Wir werden im Hier und Jetzt weiterführen, was durch den Traum im Schlaf angeregt wurde.

MANUEL

Als Aktivist, Tänzer und ehm. Psychologiestudent erkunde ich Bereiche die mich begeistern, versuche dort zu lernen und mich einzubringen. Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfsport, Körperarbeit und Tanz hat die Contact Improvisation zu mir gefunden und ich habe mich in die Bewegungen und Begegnungen dort verliebt und möchte auch euch diese Erfahrungen ermöglichen. Besonders interessieren mich die individuellen und kollektiven Tiefen, die in der Contact Improvisation erlebt werden können.

CONTACT IMPROVISATION

ContactImprovisation (CI) ist für alle, die einen Körper haben und sich spielerisch auf eine Reise zu sich selbst und zum anderen begeben wollen. Begleiter auf dieser Reise sind Wahrnehmung, Berührung, Flow und auf der technischen Seite „CI-Pathways/Technik“, frühkindliche Bewegungsmuster, das Körperzentrum, die Wirbelsäule und das Fasziennetzwerk.In Achtsamkeit wird das gemeinsame dreidimensionale Bewegungspotential erkundet, Vertrauen gelernt und der Tanz entsteht ohne Grundschritt oder Tanzhaltung. Es wird gerollt und geschwebt. Das macht Spaß und lässt Fragen zurück, z.B. wie wir Menschen und uns selbst im Leben bewegen und begegnen wollen.Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich auf das was Contact Improvisation für sie werden kann, einlassen möchten. Ich will fundierte (erste) Erfahrungen mit dieser Tanz-, Seins- und Bewegungskunst ermöglichen und (technische) Grundlagen vermitteln, die das Einsteigen in die Welt der Contact Improvisation vertiefen. Neben Wahrnehmungsübungen, gemeinsamen Ausprobieren, Bodywork und Austausch bestehen die Workshops v.a. aus Partnerübungen/tänzen zum gemeinsamen Bewegen.Mitzubringen sind bequeme Kleidung (Jogginghose o.Ä.) und falls vorhanden Knieschoner.

Vivian Dittmar

Mit dem Buch „Gefühle & Emotionen - eine Gebrauchsanweisung“ hat sich Vivian Dittmar einen Name gemacht.
Mit vielsseitiger Kompetenz widmet sie sich dem Thema der Gefühle auf eine erfrischende und pragmatische Weise.

http://viviandittmar.net/?lang=de_de

Eine neuer Umgang mit Emotionen

Wir alle haben ihn auf dem Rücken und tun oftmals so, als wäre er nicht da: unser emotionaler Rucksack. Dieser Begriff beschreibt das Phänomen, dass in der Vergangenheit erzeugte, aber nicht gefühlte Gefühle sich ansammeln. Durch eine bestimmte Situation in der Gegenwart können diese berührt werden. Meist wissen wir jedoch nicht damit umzugehen und unsere Emotionalität führt zu unangemessenen oder dramatischen Reaktionen, zu Projektionen oder Konflikten, anstatt dass wir uns den Gefühlen zuwenden und sie fühlen. In diesem Workshop schauen wir uns genauer an, was dieser Rucksack ist, lernen ihn bei uns selbst und anderen zu erkennen und einen heilsamen und verantwortungsvollen Umgang mit seinem Inhalt zu finden. In der Praxis angewendet, kann das wertvolle Veränderungen in vielen Lebensbereichen bringen.

Andreas Duda

Reichscher Körpertherapeut, Performer und Forscher an lebendigen und ganzheitlichen Formen des Lernens, die den gesamten Menschen beinhalten. Gestaltung von Konfernzen und Festivals im o.g. Sinne. Vater. 6 Jahre in Gemeinschaft gelebt und geforscht. Liebe das experimentieren in und mit sozialen Feldern und deren noch weitgehendst ungenutzten Potenzialen.

CO-KREATIONS PROZESS –
AUS DER ZUKUNFT GESTALTEN

Angelehnt an die Absicht und den U-Prozess der Theorie U werden wir uns über den Körper (Wahrnehmung, Berührung, Bewegung) und kreative Medien leeren und in einen „Nicht Wissensraum“ begeben. In diesen werden wir dann eine Fragestellung zu einem aktuellen Thema eingeben und in einer Haltung von Präsenz lauschen welche Einsichten und weiterführenden Impulse aus dem Feld emergieren. 

Diese werden dann ebenso über kreative Medien in Ausdruck gebracht und Schritt für Schritt aus dem assoziativen Bereich übergeführt in eine Phase des Weiterbewegens und Konkretisierens. Der Focus in diesem Workshop liegt allerdings in der Prozessreflexion und der Methodik!

Dr. Fee Friese & Wolf Kurzenhäuser

Dr. Fee Friese war als Sozialwissenschaftlerin in Forschung, Lehre und Organisation tätig. Seit vielen Jahren ist sie in der psychologischen Begleitung und  Beratung aktiv. 
Wolf Kurzenhäuser hat lange Zeit im Bereich Kommunikation gearbeitet.  Zusammen haben sie 2012 das Studium der traditionellen tibetischen Medizin beim Internationalen Institut für Höhere Tibetische Studien (Hüttenberg in Österreich) mit Erfolg abgeschlossen. Zuvor studierten sie bei Tarab Tulku, einem tibetischen Gelehrten und Philosophen, drei Jahre buddhistische Philosophie und Psychologie. Gemeinsam engagieren sie sich seit zwei Jahren als Stiftung für einen Wandel hin zu einer ganzheitlicheren, menschlicheren Medizin. Siehe dazu auch: www.stiftung-ganzheitlich-gesund.de

Jeder Augenblick ist nur eine vorübergehende Erinnerung

Sichtweisen und Erkenntnisse der tibetisch-buddhistischen Philosophie

Alles steht mit allem in wechselseitiger Beziehung und nichts existiert aus sich selbst heraus“ - eine entscheidende Aussage tibetisch-buddhistischer Philosophie mit erheblichen Konsequenzen für die Vorstellung vom Ich, vom Leben und Sterben. 

Wir wollen uns in diesem Workshop mit den wesentlichen Erkenntnissen der tibetisch-buddhistischen Philosophie auseinandersetzen und in praktischen Übungen vertiefen. Dieses uralte Wissen aus einem anderen Kulturkreis hat weitreichende Wirkungen auf die Vorstellungen von sich selbst, auf Psychologie und Medizin. Es wurde in Tibet nie als abstraktes Wissen behandelt, das nichts mit dem Leben des Einzelnen und der Gesellschaft zu tun hat. Vielmehr wurde und wird es - insbesondere von heilend tätigen Menschen - zur Verfeinerung einer inneren Ethik sowie zur persönlichen, interpersonellen und spirituellen Entwicklung genutzt. Es zeigt Wege auf, an der Entfaltung persönlicher wie kultureller Potenziale teilzuhaben, um sich liebevoller auf sich selbst und andere beziehen zu können.

Entscheidend dabei ist, sich der Vergänglichkeit aller Dinge zu vergegenwärtigen, in den Schriften als „Nichtdauerhaftigkeit“ bezeichnet. Dies führt zu einer veränderten Sicht auf Ich und Du, auf Leben und Tod. Es kann uns befähigen, Körper und Bewusstsein, Denken und Handeln mehr und mehr in Einklang zu bringen.

Simone Melzer

Simone Melzer ist als psychologische Beraterin tätig. Ihre Schwerpunkte sind Burn out-Beratung, Angsttherapie und gewaltfreie Kommunikation. Zusätzlich widmet sie sich den Themen Achtsamkeit, Entspannungs- und Meditationstechniken.

Julius Busch betreibt eine psychotherapeutische Praxis. Seine Schwerpunkte sind prägnante Kurztherapie und Veränderungsstrategien im Beruf. Zusätzlich widmet er sich Kunstpsychologie und Poetologie.

Selbstbehauptung & Schlagfertigkeit lernen auch Sie!

Du kennst das? Du kannst nicht NEIN sagen, wenn Dir mehr Arbeit zugeschoben wird, obwohl Du eigentlich keine Zeit hast?

Im Freundeskreis bist Du schon mal Ziel von komischen Bemerkungen und blöden Sprüchen. Verletzende Bemerkungen lassen Dich verstummen, obwohl Du so gern Kontra geben möchtest!

Sich selbst zu behaupten, macht das Leben leichter. Sei es in der Uni, unter Freunden, in der Partnerschaft, und vor allem bei persönlichen Angriffen.

Wenn Du es endlich hinkriegen willst, Dich durchzusetzen und NEIN zu sagen, bist Du, seid Ihr in unserem Workshop richtig!

Wir üben aktiv, schlagfertig seinem Gegenüber entgegenzutreten, die eigene Meinung zu vertreten, ohne einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Das praktische Üben steht im Vordergrund; theoretische Einblicke gibt’s auch.

Wir trainieren, wie Du Dich in schwierigen Situationen wehrst und üben, wie Du geistreich konterst.

Du lernst mit Leichtigkeit und viel Humor den eigenen Standpunkt klar zu vertreten.

Wir laden Euch herzlich zu diesem Workshop ein.

Samuel Núñez

Samuel Núñez ist Schauspieler, Regisseur und Dozent mit den Schwerpunkten Physisches Theater und emotionaler Ausdruck. Ausgebildet in Santiago de Chile, ist er heute in Katalonien und Deutschland tätig.

www.samuelnunez.de

The Poetry of Movement

Während dieses Workshops erforschen wir den Körper als Instrument kreativen Ausdrucks.  Anhand von Übungen aus der Welt des interdisziplinären Körpertheaters können wir Bewegung und Stille als Grundlagen von Kreativität erfahren. Wenn der Körper uns hilft, ganz ins Hier und Jetzt einzutauchen, kann aus diesem Zustand des Präsent-Seins heraus etwas gänzlich Neues und oft für uns selbst Überraschendes entstehen.

Themen / Übungen sind u.a.:

Achtsamkeit in Bewegung (Körperbewusstsein & Präsenz)

Flow of Movement (Einheit von Körper & Geist in der Bewegung)

Resonanz der Bewegung & Synchronizität (Kommunikation der bewegten Körper)

Emotionale Kommunikation durch den Körper

MARION KORTENKAMP

Marion Kortenkamp, Tänzerin, Tanzpädagogin, Tanztherapeutin in der Psychiatrie, Dozentin für Tanz und Fortbildungen in Tanzpädagogik und Tanztherapie, Diplom Sozialpädagogin

Email: wo.ma.ko@gmx.de

NEUE PERSPEKTIVEN DES MENSCHLICHEN ERLEBENS DURCH KÖRPER, BEWEGUNG UND TANZ

In diesem Workshop möchte ich Raum geben, verschiedene Perspektiven menschlichen Erlebens durch Tanz, Körperarbeit und Bewegung zu erfahren. Methoden aus Tanztherapie, der Integrativen Therapie, Body-Mind Centering, Authentic Movement und Ausdruckstanz fließen ein. Im Nachvollziehen der evolutionären und menschlichen Bewegungsentwicklung entsteht ein eigener Tanz, der die Teilnehmer*innen ganz mit sich selbst verbindet und in den Augenblick führt. Damit gehen wir in einen ständig wechselnden Kontakt mit innen und außen und erleben, wie sich der Tanz und das eigene Erleben entfalten. In kleinen und großen Gruppen tauschen die Teilnehmer*innen sich regelmäßig aus. Im Variieren von Raum, Zeit und Kraft eröffnen sich schließlich spielerisch neue Perspektiven. Das Bewusstsein über die Möglichkeiten, sich selbst und die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, schenkt uns Freiheit und Verständnis und kann im besten Fall zum Wundern, Wahrnehmen und Würdigen führen.

REGINE GÖBELS

Jahrgang 1962, Erzieherin, Sozialtherapeutin, Therapeutin und Dozentin für Rhythmische Massage. Seit 2010 MSc für integrative, psychosoziale und komplementäre Gesundheitswissenschaften. Derzeit tätig als Therapeutin für Rhythmische Massage im GKH Herdecke. Lehrtätigkeit für das IBAM.

„RHYTHMUS TRÄGT LEBEN“

Es gibt keine Lebensprozesse ohne Rhythmus! Rhythmus entsteht zwischen Polaritäten: Werden und Vergehen, Einatmen und Ausatmen, Einschlafen und Aufwachen..... Rhythmus hebt die Polaritäten auf und bringt einen Prozess in Gang. Das Leben selbst findet in rhythmisch pulsierender Bewegung statt.  In diesem Workshop wollen wir uns mit Hilfe der Rhythmischen Massage dem Wesen des Rhythmus und seiner Bedeutung für die Lebenszusammenhänge annähern.

Die Rhythmische Massage ist eine Therapie der anthroposophischen Medizin, die den Menschen im wörtlichen Sinne unmittelbar berührt. Sie wurde von Dr. med. Ita Wegman, der ärztlichen Mitarbeiterin Dr. Rudolf Steiners, vor fast hundert Jahren aus der klassischen schwedischen Massage entwickelt und gemeinsam mit Dr. med. Margarethe Hauschka für das anthroposophisch-geisteswissenschaftlich erweitere Verständnis von Gesundheits- und Krankheitsprozessen nutzbar gemacht. Durch ihre besondere Griff- und Berührungsqualität spricht die Rhythmische Massage in dialogischer Weise den Menschen in allen seinen Daseinsebenen, - körperlich, seelisch und geistig – an und ermöglicht vielfältige gesundende Regulationsprozesse. Sie hilft, sich mit dem eigenen Leib in positiver Weise zu verbinden, ihn als Instrument der Seele für die eigenen Intentionen zu ergreifen und dadurch Krankheitsprozesse zu überwinden.

Selina Fehr

Selina Fehr ist Initiationstrainerin im Kontext des Possibility Managements und begleitet als Coach Menschen bei ihren nächsten Schritten in ein ermächtigtes Leben. Daneben erforscht sie die Themen Gemeinschaftsbildung, Beziehung und Berufung und ist als Autorin tätig. Infos zum Kontext: 

possibilitymanagement.org
Zur Person: selinafehr.ch

possibility management

Was viele Menschen auf dem Sterbebett am meisten bereuen, ist, nicht ihr eigenes Leben gelebt zu haben. Wie schade, wo dieses eine Leben doch so einzigartig ausgekostet werden könnte?
Deinen eigenen Weg zu gehen erfordert Mut und einen Level an Verantwortung, der über das, was dir gewöhnlich vorgelebt wird, hinausgeht. Belohnt wirst du dafür mit ebenfalls aussergewöhlichem Spass und Lebendigkeit. Bist du bereit, in deinem Leben anzukommen?
Dieser Workshop bietet dir einen Einblick in den Kontext von Possibility Management, in dem seit über 30 Jahren Menschen in ihre ganz eigene Kraft initiiert werden. Gemeinsam erforschen wir in zwei Workshop-Sessions, wie du deine eigene Autorität zurückerlangen kannst und über die Kraft des bewussten Fühlens neue Möglichkeiten und Klarheit für dein Leben bekommst. Du erhältst neue mentale Landkarten und praktische Werkzeuge für den Alltag, die dir das Tor zu ganz neuen Spielwelten erschliessen. Durch praktische Übungen zu zweit und in der Gruppe übst du dich in authentischer Begegnung, wirst dir bewusst über dein Zentrum und lernst deine Gefühle als Ressource kennen.

Manuel

Als Aktivist, Tänzer und ehm. Psychologiestudent erkunde ich Bereiche die mich begeistern, versuche dort zu lernen und mich einzubringen. Nach einiger Zeit mit (Acro-)yoga, Kampfsport, Körperarbeit und Tanz hat die Contact Improvisation zu mir gefunden und ich habe mich in die Bewegungen und Begegnungen dort verliebt und möchte auch euch diese Erfahrungen ermöglichen. Besonders interessieren mich die individuellen und kollektiven Tiefen die in der Contact Improvisation erlebt werden können.

Contact Improvisation

Contact Improvisation (CI) ist für alle, die einen Körper haben und sich spielerisch auf eine Reise zu sich selbst und zum anderen begeben wollen. Begleiter auf dieser Reise sind Wahrnehmung, Berührung, Flow und auf der technischen Seite „CI-Pathways/Technik“, frühkindliche Bewegungsmuster, das Körperzentrum, die Wirbelsäule und das Fasziennetzwerk.
In Achtsamkeit wird das gemeinsame dreidimensionale Bewegungspotential erkundet, Vertrauen gelernt und der Tanz entsteht ohne Grundschritt oder Tanzhaltung. Es wird gerollt und geschwebt. Das macht Spaß und lässt Fragen zurück, z.B. wie wir Menschen und uns selbst im Leben bewegen und begegnen wollen.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich auf das was Contact Improvisation für sie werden kann, einlassen möchten. Ich will fundierte (erste) Erfahrungen mit dieser Tanz-, Seins- und Bewegungskunst ermöglichen und (technische) Grundlagen vermitteln, die das Einsteigen in die Welt der Contact Improvisation vertiefen.
Neben Wahrnehmungsübungen, gemeinsamen Ausprobieren, Bodywork und Austausch bestehen die Workshops v.a. aus Partnerübungen/tänzen zum gemeinsamen Bewegen.

Passend zum Thema Lebenszyklus werden wir im zweitägigen Workshop immer wieder mit vor- und nachgeburtlichen Bewegungserfahrungen (vgl. Bodymindcentering) arbeiten und damit CI noch tiefer im somatischen System verankern. Meine Philosophie dazu ist, dass effiziente Bewegungen und vllt. CI selbst eine ontogenetische Fortsetzung dieser pränatal begonnen Bewegungsentwicklung sein können. Die Nacht von Donnerstag auf Freitag werden wir gemeinsam im Tanzraum übernachten.

Mitzubringen sind bequeme Kleidung (Jogginghose o.Ä.) und falls vorhanden Knieschoner.

Sarah Beckmann

Sarah Isabel Beckmann ist Tänzerin, Psychologin und zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (GFK). Sie kombiniert die Kunst der GFK mit Tanz und Kreativität und ist international (Deutschland, Österreich, Spanien, Australien und Israel/Palästina) als Seminarleiterin und Künstlerin tätig. Seit 2017 Kreativtherapeutin in Heiligenfeld.

Bewegte Menschlichkeit

In diesem Workshop trifft Körperlichkeit auf Kommunikation und Einfühlsamkeit. Durch die Kombination von zeitgenössischem Tanz / Contact Improvisation und gewaltfreier bzw. einfühlsamer Kommunikation (GFK)® werden wir unsere verkörperte Natur der Einfühlsamkeit erkunden und tanzend, bewegt sein und kommunizieren. Wie können wir über Sprache und Tanz lernen zu kommunizieren und uns der einfühlsamen lebendigen menschlichen Natur erinnern? Welche Parallelen zeigen sich in den Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes und der GFK? Und wie können sich die verschiedenen Dimensionen von Bewegung und Sprache bereichern? Um diesen Brückenschlag geht es in diesem Workshop. Die Praxis der gewaltfreien Kommunikation ermöglicht es uns nicht nur Beziehungen und unser Miteinander im ständigen Geben und Nehmen zu erkunden, sondern auch Kernthemen menschlicher Existenz zu erfahren: Mit sich selbst und anderen verbunden sein, die Kraft unserer Verletzlichkeit erkennen, aus der eigenen inneren Kreativität und Lebendigkeit leben, echt sein, statt nett sein und die Verantwortung für das eigene Leben, die Gefühle und Bedürfnisse übernehmen… Auf der Ebene der Physikalität, im Tanz mit dir selbst und anderen haben wir die Möglichkeit diese Prinzipien und Kernthemen kreativ, spielerisch und intensiv zu erforschen und zu erleben, wie ein einfühlsames Bewusstsein den Tanz formt, die Bewegung belebt und den inneren Raum verändert, aus dem heraus wir uns bewegen und miteinander tanzen.

John Aigner

John Aigner gehört zu Deutschlands bekanntesten Männercoaches und ist Mitbegründer der Non-Profit Organisation MALEvolution. John hat Sexualwissenschaften und Psychologie in Los Angeles studiert, es folgten die Zertifizierung als Jugendgruppenleiter, zahlreiche Kommunikations-ausbildungen, Einzelcoaching-Arbeit, regelmäßige Männer-Workshops und Männerreisen.

Seit dem Beginn seiner Tätigkeit als Mentor in 2007, prägt seinen Coachingstil vor allem auch das echte Leben:  seine Patensöhne, erfüllte Liebesbeziehungen, seine frühere Karriere als Mode- und Promifotograf, sein experimentelles Sexualleben und jede Menge bewusst gelebtes Mannsein.

www.mannsvolk.net

MÄNNERKÖRPER

EIN WORKSHOP ÜBER
MASKULINITÄT UND KÖRPERLICHKEIT.

Für ein Geschlechterverhältnis auf Augenhöhe und eine erfüllte, achtsame Sexualität braucht es wache Individuen, die sich selbst gut genug kennen, um Räume für sich und andere zu halten.
Was können wir als Männer tun, um unseren wichtigen Beitrag dazu zu leisten?
Unter Männern sind unsere Körper oft Spiegel der Trennung. Reflexartige Konkurrenz und Homophobie machen manchem Mann sogar schon eine herzliche Umarmung unter Brüdern und Vätern schwer.
Was, wenn unsere Männerkörper Antworten bereithalten, die uns befreien, entspannen, uns aus der Erfahrung einer brüderlichen Gemeinschaft heraus unnötige Ängste und gesellschaftliche Trennungen überwinden lassen?
In diesem Workshop erarbeiten wir uns in einem geschützten Raum in spielerischen Übungen neue Erkenntnisse über unser Mannsein und die Schranken, die uns einengen.
Mit Spaß und Spielfreude gehen wir Männer auf eine transformative Reise, betrachten unsere körperlich manifestierten Ängste und Grenzen, wagen Wege in die Freiheit.
Bei kraftvollen Übungen und offenem Austausch erlebst Du ehrlichen Sozialabgleich unter Geschlechtsgenossen und die tiefe Kraft einer starken Männergemeinschaft.

Martin Blau

Martin Blau ist Regisseur, Dozent und Coach. Er verbindet Regiehandwerk, Schauspieltechniken, Stimm- und Sprechtraining, Aikido und Gestalttherapie zu einem persönlichen Weg der Selbstwahrnehmung und Wirkungskraft.

http://www.kesselundkessel.de/team/martin-blau/

Erzähle, was du willst.

Was ist deine Gabe? Wie möchtest du die Welt gestalten? Wofür kämpfst du?
Wir werden in diesem Workshop erfahren, dass es nicht möglich ist in die Gestaltung zu gehen ohne gleichzeitig eine Rolle einzunehmen. Wir sprechen und jemand hört zu und schon sind wir in einer Rollensituation. Aber was bedeutet es eine Rolle zu haben? Bin Ich nicht einfach Ich? Wir erfahren in diesem Workshop gemeinsam, was es bedeutet sich für etwas einzusetzen, was einem wirklich wichtig ist und untersuchen die Wirkmächtigkeit deines Statements. Ist es glaubhaft? Neben kurzen theoretischen Inputs zu Wirkungsgesetzen und Rollen ist der Workshop äußerst praktisch strukturiert und ermöglicht einen Raum für intensive Erfahrungen.

Angela von Rotz

Angela Ist Körper- und Bewusstseinsforscherin, Performerin und Musikerin. Für ihre Arbeit lässt sie sich von den Naturprinzipien inspirieren. Angela integriert die Konzepte von Somatic Experiencing und Systemischen Aufstellungen in ihren Workshops.
Sie leitet Workshops in Bewegungs-Improvisation, Meditation, Yoga und ritueller Performance.
Angela ist Teil der experimentellen Musikgruppe „Wandelwind Collective“ und dem Singersongwriter Duo „l’arancia“.  Für verschiedene Performances hat sie mit Suzanna Richle, Jules Beckman, Sandra Wieser und Alena Kundela kollaboriert.

The Power of Contradictions - Somatic Movement

Wer ist der moderne Mensch als instinktives Wesen?
Geboren werden wir mit einer primär-animalischen Intuition. Wie wirkt sich, die im Laufe der Entwicklung gebildete Identität auf diese Primär-Intuition aus?

Durch eine angeleitete Bewegungsimprovisation erinnert sich der Körper an das innewohnende humane Urwesen. Live gespielte Musik und sanfte verbale Inputs aktivieren das sensorische Gedächtnis. Wir erkunden Entwicklungsstadien: Vom embryonalen Wasser-Wesen zum architektonischen aufrechten Homo Sapiens. Von der Verschmelzung mit allem zum Ich-Bewusstsein. Gemeinsam gehen wir auf eine experimentierfreudige Reise, erforschen den Widerspruch von der Sehnsucht nach dem Eins-Sein und der Abgrenzung, des Individualismus. Über die Bewegung und die Musik entdecken wir die Kraft im Feld des Paradoxen und erweitern so unser Wahrnehmungsspektrum.

Dolores Richter & Die Zeggies

Dolores Richter, Jahrgang 1959, KommunikationsTrainerin und Gemeinschaftscoach, Autorin des Buches „Liebe als soziales Kunstwerk“. Mitbegründerin des ZEGG,  und Gestalterin des „Liebeskunstwerks“,
   
Simon Schramm, Jahrgang 1975, Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis sowie Kulturpädagogik.

Charlotte Meyer, Jahrgang 1990, GfK-Trainerin, Tribegestalterin

Janus Hamann, Jahrgang 1988, Musiker, Körpertherapeut
– alle Genannten leben und gestalten das ZEGG mit.

www.liebeskunstwerk.org

Soziale Kunst der Liebe

Du bist verliebt oder bist es nicht? Du bist erfüllt oder bist es nicht? Du hast eine Beziehung oder nicht? - Wann sind wir das eine oder das andere?
Viele meinen, die Liebe kommt und geht, wie sie will.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, Liebe zu gestalten. Liebesfähigkeit zu erwerben. Über die Liebe zu lernen. Liebe ist eine soziale Kraft. Sie ist etwas ganz Persönliches. Und sie ist noch so viel mehr! Wenn wir über Liebe sprechen,
Liebe mit-teilen, Liebe wissen lassen, Liebe spüren lassen, uns Liebe fühlen lassen….., entsteht ein soziales Kunstwerk, in dem alle ihren ganz eigenen Platz einnehmen können. 
Ein Kunstwerk der Liebe entwickelt soziale Räume, geistige Inspiration und kreative Kommunikationsformen, die Liebesfragen in umfassendere Perspektiven einbetten und eine gesunde Bewegung zwischen Einlassen und Freilassen, Beweglichkeit und Verantwortung, Tiefe und Leichtigkeit fördern.
Wir lassen uns außerdem von folgenden Fragen leiten:

Was fördert unsere eigene Herzkraft und Liebesfähigkeit?

Welches Knowhow des Gelingens gibt es in offenen oder monogamen Beziehungen?

Wie sieht eine unterstützende Liebeskultur an der Uni aus?

Tim Szczygielski

23  Jahre alt, Student der Psychologie (6 Sem.) und Philosophie, Politik  & Ökonomik (3 Sem.) an der Universität Witten/Herdecke. Erfahrungen im Coaching, Gruppendynamik, Design Thinking und Kampfkunst. Über mein Studium und mein intrinsisches Interesse kann ich sowohl auf ein theoretisches als auch praktisches Wissen zurückgreifen, mit welchem ich gerne im Workshop mit euch arbeiten möchte. Ich beschäftige mich nun schon seit 7 Jahren mit Hypnose und habe praktische Erfahrungen durch mehrfaches Hypnotisieren in verschiedenen Situationen und Kontexten. Mich reizt an der Hypnose besonders die Freilegung des unbewussten Potentials von Geist und Körper.

Bei weiteren Fragen zum Workshop oder meiner Person: tim.szczygielski@uni-wh.de

Einführung in die Hypnose und ihre Möglichkeiten

Alles, was fasziniert und die Aufmerksamkeit eines Menschen festhält oder absorbiert, könnte als hypnotisch bezeichnet werden“ – Milton Erickson

Hypnose ist ein menschliches Phänomen, was Menschen schon seit je her sowohl fasziniert, aber auch beängstigt. Die Kräfte der Vorstellung und Suggestion werden dabei vielfach unterschätzt und die Brücke zwischen Bewusstsein und Körper ist in der Hypnose noch einmal schmaler, als man vielleicht denken würde. Dabei kann Hypnose ein Werkzeug sein, um beide Einheiten wieder ein Stück näher zusammen zu führen und stellt einen weiteren Zugang des menschlichen Erlebens dar, der sowohl für den gesunden als auch für den kranken Geist/Körper sehr wohltuend oder auch befreiend sein kann. Der Zugang zu Hypnose ist wie im oben angeführten Zitat oft einfacher als angenommen und als Hypnotiseur ist man mehr als ein Wegbegleiter als Wegweiser in die Trance zu verstehen.

Im Rahmen der KörperlICH-Woche soll es in diesem 8 stündigen intensiv Workshop darum gehen, erste theoretische und praktische Erfahrungen mit dem Thema Hypnose zu sammeln. Die Teilnehmenden sollen den Zustand der Hypnose selbst erfahren können und auch selbst dazu befähigt werden, eine einfache Trance anzuleiten. Allerdings ist der Workshop nicht zur Aufarbeitung eigener Themen unter Hypnose gedacht, sondern es soll primär darum gehen in der begrenzten Zeit einen möglichst umfassenden Überblick über Hypnose zu erlangen. Eine Mischung aus theoretischem Input über die Geschichte, Techniken und Möglichkeiten der Hypnose, praktischer Erfahrung und einer Reflektion (Formen und Arten des Umgangs mit Hypnose) ist angestrebt.

Dorothea Mihm

Dorothea Mihm, 1958, Palliative Care Krankenschwester, Kursleiterin, Heilpraktikerin, Autorin, Bestatterin

http://praxis-adarsha.de/ueber-mich/

Was ist der Tod?

Wenn wir einen Menschen durch sein Sterben, seinen Tod und auch nach seinem Tod  begleiten möchten, benötigen wir ein Wissen darüber, wie Sterben geschieht und was wir tun können. Das, was wir Sterben nennen, bedeutet eine Trennung von Körper und Geist. Der Körper verwest, der Geist bleibt. Von daher ist es Voraussetzung für den Begleiter zu wissen, wer oder was der Geist ist, wo er sich befindet, wie er beschaffen ist und wie er funktioniert um eine adäquate spirituelle Begleitung an zu bieten.

Wir werden uns in diesem Workshop am ersten Tag mit der Basalen Stimulation® beschäftigen. Einem Pflegekonzept das besonders bei sehr stark wahrnehmungseingeschränkten Menschen seine Anwendung findet. Durch diese spezielle Therapiemethode gelingt es uns diese Menschen elementar zu erreichen, mit ihnen in nonverbalen Dialog zu gelangen, sie aus ihrer Isolation heraus zu holen.
Das Konzept nutzt hierfür die verschiedenen Nah- und Fernsinne.

Den zweiten Tag widmen wir der spirituellen Sterbebegleitung aus der Sicht des tibetischen Buddhismus.

Inhaltlich füllen wir den Workshop mit:
Theorie: was ist der Geist?
Selbsterfahrung, Reflexion, Bewusstsein.
Angebot verschiedener buddhistischer Meditationen.
Wir werden die äußeren Zeichen des Sterbens erklären. 
9 fache Reinigungsatmung
Wir werden viel Raum für offene Fragen haben

Samuel Núñez

Samuel Núñez ist Schauspieler, Regisseur und Dozent mit den Schwerpunkten Physisches Theater und emotionaler Ausdruck. Ausgebildet in Santiago de Chile, ist er heute in Katalonien und Deutschland tätig.

www.samuelnunez.de

THE POETRY OF MOVEMENT

Während dieses Workshops erforschen wir den Körper als Instrument kreativen Ausdrucks.  Anhand von Übungen aus der Welt des interdisziplinären Körpertheaters können wir Bewegung und Stille als Grundlagen von Kreativität erfahren. Wenn der Körper uns hilft, ganz ins Hier und Jetzt einzutauchen, kann aus diesem Zustand des Präsent-Seins heraus etwas gänzlich Neues und oft für uns selbst Überraschendes entstehen.

Themen / Übungen sind u.a.:

Achtsamkeit in Bewegung (Körperbewusstsein & Präsenz)

Flow of Movement (Einheit von Körper & Geist in der Bewegung)

Resonanz der Bewegung & Synchronizität (Kommunikation der bewegten Körper)

Emotionale Kommunikation durch den Körper

Jeremias Dott

Jeremias Dott, 28 Jahre alt, Medizin Student an der Uni Witten/Herdecke mit Weiterbildung im Bereich Anthroposophischer und Osteopathischer Medizin.

SCHWITZHÜTTENRITUAL

.Die Schwitzhütte war und ist in vielen alten Kulturen ein fester Bestandteil der Ritualkultur. Sie wird als Heilungszeremonie genutzt. Bis in unsere heutige Zeit wurde die Schwitzhütte vor allem von den nordamerikanischen Völkern überliefert und findet weltweit in verschiedenen Varianten Anwendung. Ein zentraler Gedanke dazu ist das Zurückkehren in den Schoss der Mutter Erde, um sich darin zu erneuern und wiedergeboren zu werden. Ich bin mit der Schwitzhütten-Tradition der Lakota Indianer aufgewachsen, der meine Mutter vor 28 Jahren begann zu folgen, als sie ihren Lehrer "Achie Fire Lame Deer" kennenlernte.

Ich beginne in den letzten Jahren meinen eigenen Weg in dieser Tradition zu gehen. Dabei dienen die Abläufe der Lakota Tradition als Leitfaden, in dem wir uns als Gruppe gemeinsam dem Heilungswunsch der Einzelnen widmen. Es ist ein von mir geführtes Ritual, in dem ich mich für eure Impulse öffne und euch einlade einen persönlichen Entwicklungswunsch einzubringen. Wir werden die Hütte gemeinsam bauen und auch verschiedene praktische Arbeiten verrichten. Das Ritual selbst wird dann am Abend am Rande von Witten stattfinden. Am Tag nach der Hütte haben wir in einer gemeinsamen Reflexion die Möglichkeit uns über die Erfahrungen auszutauschen. Die Einladung richtet sich sowohl an Menschen mit Vorerfahrung, als auch an Menschen die noch nie in einer Schwitzhütte waren.
Mitzubringen sind: Arbeitskleidung, feste Schuhe, für Männer Boxershorts und für Frauen ein Nachthemd/Kleid aus Baumwolle zum Tragen in der Hütte, 2-3 Handtücher zum Unterlegen in und zum Abtrocknen nach der Hütte, evtl. Bademantel/Tuch zum Einhüllen nach der Hütte, Wasserflasche.

Ich freue mich auf euch,
Ho mitakuje Ojasin (Fuer alle meine Verwandten).

Florian Betz

Florian Betz ist Musiker sowie Musik- und Bewegungspädagoge. Seit 2012 gibt er Workshops, in denen er die angewandte Tiefenökologie nach Joanna Macy mit Musik und Bewegung verbindet. Seit 2017 nutzt er als Bezeichnung für diese Arbeit den Begriff „Verkörperte Ökologie“.

Florian Betz ist davon überzeugt, dass Ideen und Lösungen der globalen Herausforderungen in einem organischen ganzheitlichen Prozess und nicht allein aus dem Denken heraus entstehen. In der Auseinandersetzung mit den Zukunftsfragen dieser Welt möchte er mit der Verkörperten Ökologie deswegen dem Kopf seinen Körper und der Kognition die Emotion zurückgeben.

Verkörperte Ökologie

Ein Workshop zur persönlichen und gesellschaftlichen Transformation.
Ein Workshop mit Bewegung, Begegnung, Spiel, Musik und Naturverbundenheit.

Der „Große Wandel“ ist allgegenwärtig. Wir sind alle ein Teil von den beständigen Veränderungen, die um uns herum passieren, die unser Leben ausmachen, die wir aber auch mitgestalten.

Mithilfe der Verkörperten Ökologie wollen wir den biologisch angelegten Reaktionen Raum geben, die in uns auftauchen, wenn wir uns mit den großen Bedrohungen unserer Gesellschaft und unseres Ökosystems konfrontieren. Ein wichtiges Hilfsmittel in diesem Prozess ist dabei Bewegung und Tanz.

Wir wollen ins Spüren gehen, was dies mit uns macht, denn aus der Wahrnehmung der Realität und unserer Reaktionen darauf können wir auch die Lösungen entwickeln. So können sich Verzweiflung, Schmerz und Hilflosigkeit angesichts dieser Herausforderungen in Kraftquellen verwandeln, die uns ermöglichen, mit Lebendigkeit und Leichtigkeit ins Handeln zu kommen.

Musik, Tanz und Spiel stehen im Mittelpunkt. Durch sie kommen wir in einen Zustand intensiver Selbstwahrnehmung und stark empfundener Verbundenheit. Auf dieser Basis können wir uns einander mit dem zeigen, was uns in Bezug auf den Zustand der Welt bewegt.

Positive Veränderung bedarf des Dreiklangs aus Fühlen, Denken und Handeln, wobei in diesem Workshop durch die körperliche Erfahrung von Mitgefühl, innerer Stabilität, Inspiration, Dankbarkeit, Kreativität und Freude eine Grundlage geschaffen wird, um in unserem Alltag sinnvoll für das Leben zu handeln.

Montag - Mittwoch

Mittwoch - Freitag

Victor Chu

Seit über 40 Jahren psychotherapeutisch tätig, habe ich mich intensiv mit Psychoanalyse, Gestalttherapie und Familienstellen beschäftigt. Ich habe meine Gedanken über wichtige psychologische Themen in bislang zehn Büchern niedergelegt. Neben meiner therapeutischen Tätigkeit gebe ich seit 30 Jahren Tai Chi-Unterricht, den ich als Ergänzung und als Ausgleich zur Kopfarbeit ansehe.

https://www.vchu.de

FAMILIENSTELLEN

Das hier praktizierte Familienstellen ist ein therapeutisches Verfahren. Es ist eine besondere Form der Familientherapie und Gruppentherapie. Beim Familienstellen geht es vor allem um folgende Fragen:Wie kommen wir aus den seelischen Verstrickungen heraus, die uns an unsere Familie binden? Müssen wir uns von unserer Herkunft radikal abschneiden, um frei zu werden? Dann stünden wir aber ohne Wurzeln und Rückdeckung in der Welt. Ist Einsamkeit der Preis für innere Freiheit? Können wir es schaffen, uns die Liebe und die Kraft aus unserer Herkunft zu erhalten und unser eigenes Leben frei führen? Wie können wir wirklich geheilt werden? Vor dieser Frage stehe ich, seit ich mich mit Psychotherapie befasse. Mit den bisherigen Methoden konnte ich psychisches Leiden meist nur lindern, aber nicht heilen. Erst als ich vor etwa zwanzig Jahren auf das Familienstellen stieß, fand ich eine Möglichkeit, tief ins Familiensystem hineinzuschauen und traumatische Erfahrungen, die früheren Generationen zugestoßen sind, ausfindig zu machen und auf symbolische Weise zu heilen. Dadurch wird die heutige Generation entlastet. Der blockierte Fluss von Liebe und Lebensenergie kann dann durch die Generationen hindurch bis zu den heute Lebenden fließen. Auf diese Weise finden wir eine gute Verbindung zu unserer Herkunftsfamilie und können gleichzeitig unser eignes Leben frei führen.

Janine Jabs

Nach vielen Jahren der Auseinandersetzung
mit unseren ursprünglichen schamanischen Wurzeln und Traditionen in
Mitteleuropa, dem Erfahrungsschatz unserer Vorfahren, Themen rund um Schwangerschaft
und Geburt, in Verbindung mit psychologischen, baubiologischen und
umweltmedizinischen Themengebieten gibt Janine Jabs heute ihr Wissen und ihre
Erfahrungen in Vorträgen und als Dozentin in Workshops und Seminaren weiter.

www.schamanisches-leben.de

Unsere schamanischen
Wurzeln in Mitteleuropa

Wir können in Mitteleuropa auf eine Jahrtausende alte und tief schamanisch verwurzelte Kultur zurückblicken.
Das Wissen um die Wirkungsweise und Durchführung von Ritualen, welche auf unseren ursprünglichen schamanischen Wurzeln basieren, ist uns jedoch heute größtenteils verlorengegangen.
Im Workshop erfahren die TeilnehmerInnen, welche Rituale in unserer eigenen mitteleuropäischen Tradition zu finden sind und insbesondere, welche Kraft und Bedeutung in den Übergangsritualen - von der Geburt bis zum Tod - verborgen liegen.
Bei unseren schamanischen Vorfahren gab es auch in den Bereichen der Heilarbeit, bedingt durch ihr individuelles Kräftestrickmuster, bestimmte Aufgaben- und Wirkungsbereiche.
Während der Workshoptage betrachten wir das Thema - Heilung auf Körper-, Geist- und Seelenebene aus schamanischer Sicht. Gerade auch in diesem Zusammenhang kommt der Schwangerschaft und Geburt eine besondere Bedeutung zu.
Im schamanischen Weltbild existieren neben der Alltagswelt noch weitere Ebenen, die sich durch unterschiedliche Zugangswege erschließen lassen. Eine Möglichkeit besteht im Erlernen der Andersweltreise. Die TeilnehmerInnen erhalten im Workshop eine Einführung in die Theorie und Praxis dieser schamanischen Reisetechnik.

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