Workshops Themenwoche 2021
2 TAges Workshops
Mittwoch Gemeinschaftstag
3 Tages Workshops

Prof. Dr. Franz Ruppert

Prof. Dr. Franz Ruppert ist Dipl. Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut in München. Seit 2000 ist die Psychotraumatologie der Hauptinhalt seiner Lehr- und Forschungstätigkeit. Mit der Identitätsorientierten Psychotraumatherapie (IoPT) hat Prof. Ruppert eine innovative Methode zur Identitäts- und Traumatherapie entwickelt.

http://www.franz-ruppert.de/index.php/de/

Wer bin Ich? -Therapeutisches
Arbeiten mit der Anliegenmethode

In diesem Workshop werden Sie eine besondere Art der Aufstellungsarbeit kennenlernen, die von Prof. Dr. Ruppert entwickelte Anliegenmethode. Hierzu kann sich jede*r Teilnehmer*in im Vorhinein einen „Anliegensatz“ überlegen, welcher auf ein Whiteboard geschrieben wird. Für sämtliche Worte/Elemente des Satzes, kann er/sie eine Person aus der Gruppe auswählen, die mit diesem Wort/Element in Resonanz geht. Ist die Information, welche diese Person geben kann, ausgelotet, wird eine weitere Person für ein nächstes Wort/Element des Satzes ausgewählt usw. bis alle Worte/Zeichnungselemente des Anliegens repräsentiert sind.

Auf diese Weise ergibt sich ein differenziertes Bild der psychischen Struktur des Menschen, der für sich arbeitet. Es wird ein Ausschnitt aus seiner Biografie sichtbar und es werden in der Regel seine gesunden psychischen Anteile ebenso wie seine traumatisierten Anteile und seine Trauma-Überlebensstrategien erkennbar. Je nach Anliegen kann die Person in tiefe emotionale Prozesse kommen oder auf einer eher kognitiven Ebene neue Erkenntnisse und Einsichten über sich selbst gewinnen.

Die Anliegenmethode gewährleistet, dass durch die therapeutische Arbeit keine Retraumatisierungen stattfinden und die betreffende Person in dem ihr angemessenen Tempo selbstbestimmte Entwicklungsschritte hin zur Stabilisierung ihrer gesunden psychischen Strukturen machen.

Aufstellungsarbeiten können dabei helfen, Unbewusstes und Verdrängtes ins Bewusstsein zu bringen, innere Aufspaltungen zu erkennen und blockierte Gefühle zum Fließen zu bringen. Sie tragen dazu bei, sich aus symbiotischen Verstrickungen mit den Eltern oder Großeltern zu lösen und zu sich selbst zu kommen. Dadurch werden eine neue Qualität psychischer Stabilität und mehr Eigenständigkeit erreichbar.

Andrea Körsgen

geb. 1962, verheiratet, drei erwachsene Kinder Heilpädagogin, seit über 20 Jahren in  der Sozialtherapie tätig; Ausbildung in Gesprächsführung und Biographiearbeit am Bernhard Lievegoed Institut Hamburg; Mitglied in der Berufsvereinigung Biographiearbeit.

Carine Biessels

geb. 1980, Studentin der Medizin an der UWH, Diplom Abschluss Biographical Counselling 2009, Biography and Social Development Centre, GB. 2008 – 2013 Biographische Beratung und Kurse in Biographiearbeit am Emerson College, GB.

Anthroposophische  Biographiearbeit – ganz praktisch!

Ausgangspunkt  in der Biographiearbeit ist immer der individuelle Lebenslauf des Menschen. Dabei geht es vor allem um ein Bewusstwerden darüber  „Wer ich bin“  -  „Wie bin ich geworden“ -  und vor allem darum: „Wer will ich werden“; Insofern verstehen wir Biographiearbeit als Zukunftsarbeit!  

Im Workshop wollen wir mit verschiedenen kreativen Methoden einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten dieser Arbeit geben.

Lisa Kuchenmeister

Als zertifizierte Trainerin arbeite ich praxisbezogen mit den Werkzeugen des Possibility Managements und der Triggerpunkt-Arbeit. Die Kraft der eigenen Gefühle zu erkennen und diese bewusst als Energiequelle zu nutzen, hat mein Leben nachhaltig zum Positiven verändert. Diese neuen Erfahrungen haben mich so beeindruckt, dass ich mich 2016 als Gefühlscoach und Trainer selbstständig machte.

www.lebeleichtigkeit.de

Schmeiß die alten Trigger über Board!

Die tiefste Ratlosigkeit erleben wir oftmals in vertrauter Umgebung: in der Familie, auf Arbeit oder innerhalb des Freundeskreis. Trotz guten Willens haben sich Fronten verhärtet und wir fühlen uns in bestimmten Situationen “getriggert“, d. h. sauer, hilflos, ohnmächtig, verzweifelt, geschockt - auf jeden Fall alles andere als wirksam und konstruktiv.

Ich lade dich dazu ein, deine Trigger zu “resetten”. Denn die gute Nachricht ist: Du kannst deine innere Realität ändern, unabhängig davon, was andere tun. Wie klasse wäre es, wenn du anstatt getriggert zu sein, authentisch und offen sein könntest?

In der Gruppe gewinnst du überraschende Einsichten, wie du die Verantwortung zu glücklichen Beziehungen übernehmen kannst. Lass uns gemeinsam den passenden Schlüssel erarbeiten, um das Schloss zu uns selbst und zum anderen auf sehr wertschätzende Weise wieder zu öffnen. Das ist überraschend einfach, und doch nicht ganz leicht!

Diana Weber

Diana Weber, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ausbilderin für systemische (Familien-) Aufsteller in Wiesbaden. Spezialisiert auf die Durchführung von systemischen Aufstellungen für persönliche, gesundheitliche und berufliche Anliegen sowohl in Gruppenseminaren wie im Rahmen von Einzelberatungen. Buchautorin „Das Innere Kind verstehen – für Dummies“ und Leiterin bundesweiter Seminare für die Arbeit mit dem Inneren Kind.  

https://www.dianaweber-familienstellen.de | https://www.innere-kind-seminare.de  

„Systemische (Familien-) Aufstellungen“

Die Grundlage der systemischen Aufstellungsarbeit ist das wissenschaftlich (noch) nicht erklärbare Phänomen, dass Menschen als Stellvertreter in der Lage sind, sich in andere Menschen einzufühlen, deren Gefühle und Haltungen körperlich wahrzunehmen und dann recht präzise zu beschreiben. Aufstellungen eignen sich daher wie kaum eine zweite Methode, um:

- die psychische Realität eines Menschen wieder zu spiegeln,
- verdrängte, abgespaltene psychische Anteile erfahrbar sowie
- komplexe Beziehungszusammenhänge begreifbar zu machen.

In den beiden Tagen des Intensiv Workshops werden wir mit Hilfe verschiedener Aufstellungsformate die Vielschichtigkeit des Mottos der Themenwoche „Beziehungen – zwischen Kontakt und Konflikt“ eindrucksvoll erlebbar machen.

Freue Dich also auf spannende neue Blickwinkel über die Entstehung und Lösung innerpsychischer- oder äußerer Konflikte sowie außergewöhnliche Gelegenheiten, Deine Selbstwahrnehmung und Dein Einfühlungsvermögen als Stellvertreter(in) zu trainieren.Ich freue mich auf euch!

Samuel Núñez

Samuel Núñez ist Theaterregisseur, Performancekünstler, Filmemacher und Dozent mit den Schwerpunkten emotionaler Ausdruck, Schauspielregie, Physical Theatre und Transdisziplin. Seit mehr als 25 Jahren erforscht und entwickelt er Techniken für künstlerische Ausbildung wie Inszenierung, wobei sein Interesse insbesondere in der Frage liegt, wie der Mensch sich von all dem befreien kann, was seine authentische Kreativität und Ausdrucksfähigkeit einschränkt.

Samuel Nuñez

The Emotional Body

Wie bewegen sich Emotionen im Körper und Geist? Welche Energie und welche Möglichkeiten bringen sie in unser Denken und Handeln ein? Warum ist Liebe die einzige Basis-Emotion, in der wir wirklich konstruktiv und nachhaltig handeln können?

Während dieses Workshops wollen wir Licht in die Welt der Emotionen bringen und einen Einblick bekommen, inwiefern mehr Bewusstsein dieser inneren Welt Heilung, Verbindung und heilsames Handeln ermöglichen kann. Dabei verbinden wir Theorie und Praxis durch zahlreiche Übungen aus Theater und Körperarbeit.

Felix Ruckert

Felix Ruckert, ehemaliger Pina-Bausch-Tänzer, hat in den späten Neunzigern die Tanzwelt mit partizipatorischen Performances und radikalen, szenischen Erkundungen aufgerüttelt. Er initiierte xplore und andere Festivals zu Conscious Kink und Creative Sexuality und moderierte von 2007 -2016 den verwunschenen Performance-Treffpunkt schwelle7 in Berlin. Seite 2020 leitet er das IKSK -Institut für Körperforschung und sexuelle Kultur auf dem Holzmarkt in Berlin-Mitte. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Entwicklung magischer Felder: Welten in der Welt, temporäre autonome Zonen, Räume, in denen die üblichen Verhaltensregeln außer Kraft gesetzt sind, um sanftere, offenere, direktere und freiere Interaktionen zwischen Menschen zu ermöglichen. Mehr über Felix:

www.felixruckert.de

"Sexpositive Räume schaffen“

Für mich ist das Recht auf Ekstase grundlegend: Die Freiheit - Körper, Geist und Seele an ihre Grenzen zu bringen - ist essentiell und das Hinterfragen der Identität durch bewusstseinsverändernde Erfahrungen ist notwendig. Konflikt und Gewalt sind in uns selbst begründet, Ungerechtigkeit und Unterdrückung spiegeln die Einschränkungen des kollektiven Bewusstseins wider. Verflüssigung zu üben ist Widerstand gegen die Ideologie von Produkt und Profit, sie ermöglicht die Auflösung der Starrheit einer Ökonomie, die ein verrückt gewordener Kapitalismus dem Individuum auferlegt.

Sexpositive Räume schaffen Bindung, helfen uns Liebe und Beziehung besser zu verstehen, bekämpfen Sexismus, verhindern Gewalt und Missbrauch, ermöglichen persönliches Empowerment und dekonstruieren Geschlechterstereotypen. Wie können wir solche Räume schaffen, die uns in aller Sicherheit erlauben, als vollständige, sexuelle Wesen zu existieren?

Ich teile die Vision einer sexpositiven Kultur und versuche einen Raum des freien Ausdrucks zu fördern, um einen direkten, aber dennoch eleganten und raffinierten Umgang mit dem sexuellen Körper zu ermöglichen.

In diesem Workshop werde ich eine Performance gestalten und euch Einblicke in meine Ideen geben, die wir gerne diskutieren können. Folgendes wird uns beschäftigen: Was braucht es um einen sexpositiven Raum zu gestalten? Wie kann ich Verantwortung für meine Sexualität übernehmen und meinen Ausdruck darin finden?
Außerdem werden wir uns selber praktisch erfahren. Bringe deshalb Offenheit oder Vorerfahrung für sexpositive Räume mit.

Team "Sensing The Change"

„Wir“, das sind Sarah, Simon, Johanna und Thomas. Wir sind Teil des Teams von Sensing the Change, einem somatisch-politischen Netzwerk und Organisation.

Sarah pflegt seit einigen Jahren lehrend und lernend eine intensive somatische Praxis. Sie arbeitet als Gärtnerin, Wandelwirkende und im Bereich der Prozessbegleitung.

Simon ist seit 5 Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv – sieht sich als postaktivistisch tätig, ist Naturverbindungspädagoge und forscht an Gemeinschaftsbildungsprozessen.

Johanna pflegt seit vielen Jahren lernend und lehrend intensive somatische Praxis. Sie ist kreative Leibtherapeutin i.A. und forscht aktiv zu Ego State Arbeit, Traumasensibilität und -integration.

Thomas hat Xtinction Rebellion Österreich und Sensing the Change Österreich mitbegründet. Er ist forschend aktiv zu politischen und transformativen Bildungsprozessen und in der Entwicklung von Organisationen.

Seansing the Change - Somatische Prozesse als Basis für die Welt in der wir leben möchten

Ich atme ein, ich atme aus. Der Boden trägt. Ich spüre die Schwerkraft bewusst.
In unserer Zeit mit ihren multiplen Krisen und ihrem Potential ist Kulturwandel und Bewusstseinsbildung eine Aufgabe, für die wir Verantwortung übernehmen wollen.

Wir glauben, dass unsere Körper, der Lebendigkeit und dem Spüren dabei eine viel zentralere Rolle zukommt, als allgemein angenommen. Was, wenn im Spielerischen, Kreativen und Somatischen unsere größte transformative und politische Kraft liegt?

Wie sähe eine Kultur aus, die uns ermutigt unserer Stimmigkeit zu folgen und daraus Miteinander zu gestalten?

Ahrundhati Roy sagt: „Eine andere Welt ist nicht nur einfach möglich. Sie auf dem Weg. Und an einem stillen Tag höre ich sie atmen.“ - Was wird da gehört? Was möchte durch uns auf die Welt gebracht werden? Und wie kommen wir in Kontakt mit dem, das sich zeigen will?

In unserem Workshop wollen wir gemeinsam mit euch an diesen Fragen forschen. Wir werden uns dem Spüren unseres Körpers widmen, Wissen somatisieren, immer wieder verlangsamen und integrieren, über unsere Nervensysteme lernen und uns in unserer Kreatürlichkeit erfahren. Inspiriert von Wissen zu gesellschaftlichem Wandel, Nervensystem und Trauma begleiten wir euch und möchten euch einen Geschmack unseres Feldes zukommen lassen.

Jospeha Kayser

Lange Zeit war Schmerz für mich der einzige Weg, mich lebendig zu fühlen. Meine Reise führte mich aus tiefer Scham & Selbstablehnung in die bedingungslose Hingabe zu meinem Leben. Um diese Entscheidung jeden Tag aufs Neue & immer tiefer in meinen Körper sinken zu lassen, habe ich begonnen allem, was in mir lebt, Raum zu geben und es mit Neugier zu erkunden. Mein Genuss & meine Liebe für das Leben wachsen seitdem fortwährend. Mein Wirken widme ich dem, diese Liebe, meine Erkenntnisse und meinen Forschergeist mit der Welt zu teilen.
Ich arbeite mit Gestalttherapie, Embodiment & Theta Healing. Ich bin Kundalini-Yoga-Lehrerin, verbringe viel Zeit in tantrischen Kreisen und Singen ist meine Lieblingsmedizin.
Ich liebe & lebe für Tiefgang & Verspieltheit.

Alive. Embodiment Lab

Meine Einladung an dich ist es, die Weisheit deines Körpers zu erforschen.
Gemeinsam ertanzen & erspielen wir die Vielfalt des lebendigen Ausdrucks, erkunden persönliche Blockaden oder Widerstände & entdecken ihren tieferen Sinn. Das Lab ist ein experimenteller Raum, in dem du ganz willkommen bist - mit allem, was du in dir trägst.
Unter dem Motto „Was ist, darf sein. Was sein darf, kann sich verändern.“ erkunden wir körperliche Wege zurück in den spontanen, natürlichen Ausdruck.

Ich begleite dich dabei in gestalttherapeutischer Haltung mit Breathwork, Embodiment & Tanz, Kontakt- & Berührungsübungen. Du wirst hier deine Wahrnehmung dafür verfeinern, wie du deinen natürlichen Ausdruck (z.B. von Emotionen oder Bedürfnissen) unterdrückst und Wege kennenlernen, dich immer wieder ins Fließen deiner Lebendigkeit zurück zu holen.
Ich freue mich auf alle mutigen Forscher*innen, Traum-Ertanzende, Spielkinder, …

Mittwoch - der Gemeinschaftstag

Am Mittwoch legen wir den Fokus auf uns als Gruppe. Wir werden den Tag gemeinsam verbringen und in den Möglichkeitsraum hineinschnuppern, der sich dadurch öffnet.

Morgenprogramm

Am Vormittag werden wir ein Geländespiel ähnlich zum „Capture the Flag“ spielen. Wir wollen als Gruppe noch mehr zusammen kommen, uns in Teamwork üben und miteinander Spaß haben. Auch bietet der Rahmen die Möglichkeit das individuelle Wirken in der Gruppe zu reflektieren, zu überlegen wie eine sinnvolle Organisation der Gruppe aussehen kann und zu besprechen, wie wir noch besser kooperieren können, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

NAchmittagsprogramm

Text folgt

Abends Open Stage

Lisa Kuchenmeister

Als zertifizierte Trainerin arbeite ich praxisbezogen mit den Werkzeugen des Possibility Managements und der Triggerpunkt-Arbeit. Die Kraft der eigenen Gefühle zu erkennen und diese bewusst als Energiequelle zu nutzen, hat mein Leben nachhaltig zum Positiven verändert. Diese neuen Erfahrungen haben mich so beeindruckt, dass ich mich 2016 als Gefühlscoach und Trainer selbstständig machte.

https://lebeleichtigkeit.de

Schuld & Scham –
Verantwortlicher Umgang mit unserer Wut

Am liebsten würdest du dem anderen gerade deine Meinung sagen - du bist wütend! Doch dann überwältigen dich ganz plötzlich andere Emotionen. Du könntest das Heulen anfangen oder fühlst dich einfach nur noch schlecht.

Es ist oft herausfordernd mit Schuld und Scham umzugehen! Das liegt an der Art wie wir darüber denken. Dasselbe gilt für unsere Wut. Diese stufen wir oft als falsch, gefährlich, zerstörerisch oder unprofessionell ein. Doch hinter unserer Wut verstecken sich Bedürfnisse, wie gut für uns zu sorgen, Grenzen zu setzen oder Klarheit in eine Situation zu bringen.  

Wenn wir uns die Zusammenhänge zwischen Wut, Schuld und Scham bewusst werden, können wir neue Denk- und Verhaltensweisen entwickeln. Dies trainieren wir ausführlich in diesem Workshop. Du erfährst eine Menge Hintergrundwissen über das "Konzept" von Schuld und lernst, wie du deine Wutkraft verantwortlich einsetzen kannst, um wieder authentisch und liebevoll in Beziehung zu treten.

Christina Hoffmann & Lucas Ziemer

Christina Hoffmann (Jg. 1974), ist Inhaberin von SOUL EVENT – Erlebnisse für deine Seele.

Heldenreise® Seminarleiterin, psychodynamische Körpertherapeutin (HP Psych), Coach (hypno-systemisch), Eventmanagerin sowie Expertin für kreative Selbsterfahrung und Alltagsheldin.

Als Seelen-Tieftaucherin schafft sie besondere Erfahrungsräume, in denen tiefgreifendes Lernen über einen erfahrungsorientierten Zugang möglich wird. In ihrer Arbeit bezieht sie alle Wahrnehmungskanäle, insbesondere den Körper, mit ein. Dabei begleitet sie mit großem Einfühlungsvermögen, Wertschätzung und Präsenz.

Lucas Ziemer (Jg. 1991) ist approbierter Arzt, Gesundheits- und Klimaaktivist, und Heldenreise®-Seminarleiter in Ausbildung. 

Angetrieben durch die neugierige Suche nach lebendigem Ausdruck unserer Unterschiedlichkeit als Menschen, nach der Wahrheit, die alles verbindet und nach Gerechtigkeit in Nähe zum Leben hat er bereits in einige Ecken des Lebens geschnuppert. 

Die Grenzen, die ihm im Handeln als Arzt, oder Aktivist begegnet sind, führen ihn weiter auf die Entdeckungsreise, sich im Kontakt mit verschiedenen „Welten“ zu erleben und Menschen auf ihren inneren und äußeren Forschungsreisen zu begleiten. 

Seine Vision ist es, Menschen darin zu unterstützen, sich in ihrem Inneren zu versöhnen, um all ihr Potential und die existierenden Utopien für eine gesunde Welt wirklich fruchten und wachsen lassen zu können.

„Hier bin ich zu Hause“ - Rituelle Gestalttherapie: Körper und Gefühle in der erlebnisorientierten Selbsterfahrung

Erlebnisorientiertes Vorgehen bedeutet, die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Gefühlen herzustellen.

An den drei Workshop-Tagen, die aufeinander aufbauen, werden wir verschiedene gefühls- und körperorientierte Übungen anbieten, die die Selbstwahrnehmung und den Ausdruck von Gefühlen fördern.

Durch bewusste Wahrnehmung verschiedener Körperempfindungen und Gefühle, durch körperorientierte Interventionen also durch Arbeit mit und am Körper, entstehen neue intensive Erfahrungen, die den eigenen Spielraum erweitern können.

SOUL EVENT - Erlebnisse für deine Seele (www.soul-event.de)

Wulf Mirko Weinreich

Wulf Mirko Weinreich, geb. 1959, wuchs in der Nähe von Magdeburg (DDR) auf. Nach dem Abitur arbeitete er aufgrund eines politisch motivierten Studienverbotes in verschiedenen Berufen in Erfurt, Dessau und Leipzig, wo er sich in kirchlichen Basisgruppen politisch engagierte. 1985 gründete er das erste Osho Meditationszentrum in der DDR. Nach der Wende lebte er 6 Jahre in spirituellen Gemeinschaften in Niedersachsen und Baden-Württemberg. 1997 begann er in Leipzig Psychologie, Religionswissenschaft und Ethnologie zu studieren. Nach mehreren Jahren als Gruppentherapeut in einer Suchtklinik hat er heute seine eigene psychotherapeutische Praxis in Leipzig. Von ihm sind zwei Bücher erschienen: "Integrale Psychotherapie" (2005) und "Das integrale Totenbuch" (2009).

Praxis: https://psychotherapie-in-leipzig.de
Theorie: http://www.integrale-psychotherapie.de

Integrale Psychotherapie

Integrale Psychotherapie

Die Integralen Theorie als inhaltsleeres Metamodell kann auf jeden Bereich des Seins angewandt werden, auf Kunst, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und natürlich auch auf die Psychotherapie. Im Gegensatz zu eklektischen Ansätzen kann eine Integrale Psychotherapie logisch erklären, welche Therapiemethode bei welchem Menschen am besten wirkt und wie die verschiedenen Methoden am effektivsten ineinandergreifen. Dies werde ich in einem weiteren Vortrag vorstellen.

In den anschließenden praktischen Blöcken werden wir gemeinsam unsere eigenen Bewusstseinsräume mit Perspektivwechseln und dem Big-Mind-Big-Heart-Prozess als den Grundlagen eines integralen Therapieansatzes erkunden. Durch eine optische Strukturierung des Raumes können Therapeuten mit ihren Lieblingsmethoden auch mit Klienten ohne theoretisches Vorwissen in verschiedenen personalen und transpersonalen Bereichen arbeiten, einschließlich der Seele und dem GEIST. Die Frage nach der Liebe ist dabei wesentlich für die Beziehung zwischen den Bereichen. Wenn es eigene Anliegen der Workshopteilnehmer gibt, werde ich daran gerne exemplarisch eine Innenarbeit (z.B. Depression oder Ängste) und/oder eine Außenarbeit (z.B. Beziehungskonflikte, Verluste) demonstrieren, mit Kommentaren zur Gruppe, damit die Hintergründe verständlich werden. 

Jeder längere Prozess endet mit einem Sharing, um offene Fragen zu klären. Außerdem werden wir aktive Meditationen nutzen, um uns an tiefere Schichten des Bewusstseins anzubinden und die Erfahrungen zu integrieren.

Siegfried Ritter & Jana Gaworek

Siegfried Ritter, geboren 1958, lebt mit seiner Frau Jana Gaworek in Pösing in der Oberpfalz. Stolzer Vater von 2 Töchtern und Opa von 4 Enkelkindern. Er arbeitet in der Heiligenfeld Klinik in Waldmünchen und begleitet dort seit mehr als 11 Jahren viele unterschiedliche Therapiegruppen, war 10 Jahre Kerngruppentherpeut in der Jugendabteilung und begleitet die Bonding-Therapie in der Klinik. Aus- und Weiterbildungen u.a. in Systemischer Paar- und Familientherapie, Klientenzentrierte Gesprächstherapie, systemischer Hypnotherapie, Traumatherapie, Bindungstherapie, Kommunikationstraining und Konfliktmanagement.

Jana Gaworek, geb. 1969, arbeitete von 2010 bis 2019 in der "Bayerwald Klinik" in Windischbergerdorf als Pflegedienstleitung. Seit April 2019 bei "Dedimed" Hyperthermie-Praxis bei Berlin. Krankenschwester, Studium in Pflegemanagement. In Ausbildung zur Heilpraktikerin. Langjährige Bondingtherapie Selbsterfahrung und Erfahrung in der Begleitung von Bondingtherpie Gruppen, aktiv bei "Women in Power" in England, gestaltet "Rote Zelte" für Frauen. Weiterbildung in Bondingpsychotherie, Paartherapie, Aufstellungsarbeit, Schamanismus und Ritualarbeit

Bondingtherapie

Möchtest du gerne mit dir in Kontakt kommen oder bleiben? Dich und deinen Körper besser kennen lernen? Deiner Beziehungsgestaltung auf die Spur kommen? Einen offenen, freien Gefühlsausdruck im Kontakt mit anderen erleben? Mangel an vertrauensvoller Nähe und Liebe nachnähren?Wenn du das mit ja beantworten kannst, könntest du in der Bondingtherapie richtig sein. Wir glauben das viele Störungen im Kontakt mit uns selbst und anderen durch die mangelnde Befriedigung unserer Grundbedürfnisse nach Bonding, Bindung, Autonomie, Selbstwert, Identität, Körperliches Wohlbefinden und Sexualität, Sinn und Spiritualität ausgelöst werden.Deshalb begleiten wir euch beim Reframing früher Bindungsmuster, alter Einstellungen und Lebenskonzepte und beim nachnähren des Bonding Bedürfnisses. Wir lernen uns zu BeVatern und zu BeMuttern. Emotionale Offenheit verbunden mit vertrauensvoller körperlicher Nähe mit anderen Menschen. Dadurch geschieht die Wiederentdeckung der verschütteten Gefühle Wut, Schmerz, Freude, Liebe, Trauer, und Angst, was verbunden mit einer bejahenden Umgebung eine korrigierende Erfahrung in unserem Erleben macht. Wir verabschieden uns von falscher Scham, geben Schuld zurück und lernen zu vergeben. Wir schaffen einen Raum der Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, gegenseitiger Achtung und Wertschätzung und unbedingtes angenommen sein.

Melissa Kieffer

Als ich 2018 mein Studium in zeitgenössischem Tanz abschloss (La Manufacture, BA in zeitgenössischem Tanz) wusste ich, dass es mir wichtig ist, mich auch in „anderen“ Bereichen, die sich mit gesellschaftlichen Strukturen, Entwicklung und ganzheitlicher Forschung unterschiedlicher Themengebiete befassen, zu bewegen. Ich arbeite als freischaffende Tänzerin, als Tanzpädagogin und Choreografin und als Verkörperungs- und Transformations-Coach. Die drei Bereiche bereichern sich gegenseitig und bieten mir immer wieder neue Reibungs- und Lernflächen. Ich lernte, dass die Dinge, die ich als Tänzerin erfahre, wunderbar in meinen lehrenden Beruf miteinfließen und dass choreografische Elemente auch in die Arbeit mit Institutionen passen. Kreativität und Ausdruck, Heilung und verantwortliche Auseinandersetzung mit individuellen und kollektiven Themen sind die Essenz meiner Arbeit. Seit 2018 unterrichte ich zeitgenössischen Tanz, gebe Workshops in unterschiedlichen Bereichen und tanze international.

Embodiment

Im Workshop werden die Teilnehmenden einen tiefen Einblick in das große Thema „Verkörperung“ bekommen. Erst wenn wir ganz im Körper ankommen, haben wir Raum das Außen in uns abzubilden, uns wahrzunehmen und aus uns heraus zu handeln. Dafür braucht es konkrete Übungen und Herangehensweisen, wie gegenwärtige Körperpraktiken und neuartige Übungen, die das alltägliche Leben und dessen Themen im Körper erfahrbar und somit transformierbar machen. Alltägliche Dynamiken können konkret in Bewegungsübungen übersetzt werden, sodass wir im Körper Muster (Anspannung, Entspannung, Halten, Loslassen, Druck, Leichtigkeit, Schwere) erkennen, die wir wiederum mit unseren Bewegungen interpretieren, erforschen und umwandeln können. Somit kann das Ungreifbare fühlbar und sichtbar gemacht werden. Im Workshop werden sowohl individuelle Körperintelligenzen, sowie kollektive Dynamiken erforscht und diskutiert. Dabei werden die Erfahrungen immer mit dem richtigen Maß an Theorie untermauert. Abrundend wird thematisiert, wie wir das Erfahrene und Gelernte dauerhaft in unser Leben integrieren können.

Jayan G Maertens

Nach der Heilpraktikerzulassung 2001 habe ich verschiedene Weiterbildungen in humanistischen Therapieformen und transpersonaler Psychologie und Teilpersönlickeits-Theorien sowie diversen Aufstellungs-Methoden gemacht...und vielseitige Erfahrung mit Prozess/Dialog-Räumen und Gruppen/Gemeinschafts-Arbeit gemacht. 2012 nach einem klassischen spirituellen Weg/Praxis und neuen höheren Licht&Liebe Lehren/Bewusstsein...habe ich in kollektiv evolutionären Gruppen und Lebensgemeinschaften gelebt und gewirkt. 2019 dann Gründung und Führung der Prozess&Bewusstseins-Räume Köln und anschließenden Aufbau und gemeinsam Co-kreation unserer Light&Love-Community...in der ich bis heute Leitung, Lehrer, Redner, Prozess-Leiter und Mitglied bin. Für unsere Vision von profitfreien, kollektiven, kompetenten und licht&liebe-volle Räumen/Gruppen für Alle...für die Entwicklung, Heilung der eigenen Psyche&Persönlichkeit, die Bildung, Erweiterung des Geistes&Bewusstsein und das Erwachen, Leben des höheren Selbst&Seele...für einen wahren Wandel&Evolution des Menschen, JETZT!
https://www.facebook.com/prozessraum.koeln

Ganzheitliche Teilpersönlichkeit & Prozess Arbeit in Gruppenräumen

Wir werden uns in 3 Teilen das Model und die Themen in Impuls-Vorträgen und gemeinsam Dialog&Frage-Runden erarbeiten...und sie dann direkt als Gruppenfeld in emotionalen Praxis-Übungen und persönlichen Prozess-Räumen zusammen erfahren und tiefer verstehen und erfühlen...und zum Schluss zusammen reflektieren und integrieren in unser Leben/Gruppen. (Einzel-Prozess-Vertiefung möglich) Grundlagen: verschiedene Teilpersönlichkeits-Methoden, Voice-Dialog, Prozess-Arbeit, Gruppen-Aufstellungen und das erweiterte transpersonale Psychologie-Model der Psychosynthese. Teile: 1. (Tieferes Unbewusste) Schatten, Trauma, innere Kinder, Borderline/Narzissmus-Anteile erkennen, erfühlen und in Dialog, Heilung und Integration bringen. 2. (Mittleres Bewusstes) Haupt-Teilpersönlichkeiten, Ego, Selbst verstehen, verbinden und in Frieden, Liebe und Gleichgewicht bringen. 3. (Höheres Überbewusstes) höheres Selbst, spirituelle Anteile, Visionen begreifen, intuieren und in Verbindung, Bewusstwerdung und Erwachen bringen.

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